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Artikel und Hintergründe zum Thema

Murrelektronik

Inka Krischke,

Hybrides Safety-Modul für Ethernet I/P

Murrelektronik erweitert die ‚MVK Fusion‘-Familie um das ‚MVK Fusion CIP Safety'.

© Murrelektronik

Die hybriden ‚MVK Fusion‘-Feldbusmodule vereinen drei elementare Funktionen der Installationstechnik: digitale Standard-Sensorik und -Aktorik, digitale sicherheitsgerichtete Sensorik und Aktorik sowie IO-Link. Durch diesen Ansatz benötigen Anlagenplaner pro modularer Einheit weniger Feldbusmodule, was den Aufwand für die Installation reduziert. Das neue Modul basiert auf dem ‚Common Industrial Protocol Safety‘, kurz CIP Safety. CIP Safety ermöglicht das Übertragen sicherheitsrelevanter Daten in Echtzeit und dient als Erweiterung des CIP-Protokolls speziell dazu, Sicherheitsfunktionen in neue oder bestehende Automatisierungssysteme zu integrieren, statt separate Sicherheitsnetzwerke aufzubauen. Bei den neuen Modulen setzt Murrelektronik auf M 12 Power L-kodierte Steckverbinder. Die Parametrierung der Module erfolgt im Engineering-Tool des Steuerungsherstellers, so dass kein spezielles Hersteller-Tool notwendig ist, um die SNN (Safety Network Number) sowie die Parametrierung auf ein neues Gerät zu übertragen. Der sichere Ausgangsport X3 sorgt für Flexibilität bei der Aktorik: Er lässt sich entweder als zwei PP (Plus Plus) schaltende Ausgänge, einen PM (Plus Minus) schaltenden Ausgang oder die Kombination PPM (Plus Plus Minus) schaltend verwenden. Dank der Kanal-Granularität lassen sich alle Ports an spezifische Anforderungen anpassen. Die Module verfügen über ein robustes, vollvergossenes Gehäuse aus Metall, sind schock- und vibrationsfest, erfüllen die Schutzklasse IP67 und sind standardmäßig für Temperaturen von -30 bis +60°C spezifiziert. Zudem überwachen alle Module permanent jeden einzelnen Kanal auf Fehler wie Überlast, Sensorkurzschluss oder Kabelbruch.

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