Wave Trophy 2014 – Tag 3
Die Konkurrenz schläft nicht
Wie einfach ist es, ein Elektrofahrzeug an eine Ladesäule anzuschließen und welchen Informationen stehen dem Fahrer zur Überprüfung des Ladezustandes und der noch verfügbaren Reichweite zur Verfügung? Die Jury der Wave Trophy fühlt am 3. Tag der Rallye den Teilnehmern bei der Charging-Prüfung auf den Zahn.
Unser Tag beginnt in Garching mit Interviews mit der Jury. Obwohl alle 75 Teilnehmer unterschiedliche Elektrofahrzeuge haben, gilt, dass sie alle an einer normalen Schuko-Steckdose aufgeladen werden können. Die Komfortfunktion einer Schnell-Ladung ist bei den aktuelleren Fahrzeugen möglich, entweder serienmäßig oder als Option.
Von Garching aus geht es an diesem Tag weiter nach Schwangau – 131 Kilometer, die überwunden werden wollen. Auch eine Autobahnstrecke ist wieder mit dabei. Mit durchschnittlich 130 km/h können wir natürlich nicht unseren tollen Verbrauchswert von gestern toppen. Dieser liegt heute auf der Autobahn bei 14 bis 14,7 kWh/100km - gegenüber gestern also um 5 kWh höher. Dazu kommen noch die sanften Steigungen und Gefälle, nachdem wir die Autobahn schließlich hinter uns lassen. Nach 131 Kilometern in Schwangau haben wir nur noch eine Restreichweite von 15 Kilometern.
Dank der Schnell-Ladung auf einem Bauernhof ist es uns möglich in einer Stunde 100 km Reichweite nachzuladen. So ist die rechtzeitige Abfahrt zum Hotel Ressort Sonnenalp in Oftenschwang möglich. Dort endet der dritte Tag der Wave mit der Prämierung der Reichweitenprüfung. Auch wenn wir uns hier gut geschlagen haben, gibt es ein Team, das noch effizienter unterwegs war: Andrej und Jasna Pecjak des slowenischen Teams 'Metron' mit ihrem 'Metron 7' – sie stellen ihr Fahrzeug der Öffentlichkeit zum ersten Mal auf der Wave Trophy 2014 vor - gewinnen diese Prüfung. Ohne Nachladen waren sie von Wolpertshausen am Sonntag bis Montag-Abend ohne Nachladen unterwegs und haben sogar noch eine Restreichweite im Akku. Sie bekommen dafür von der Jury zehn Punkte.










