Industrial AI
Trumpf kooperiert mit KI-Netzwerk IPAI
Trumpf ist dem KI-Netzwerk IPAI in Heilbronn beigetreten. Ziel der Partnerschaft ist die gemeinsame Weiterentwicklung von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz für die Industrie sowie der Austausch mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und KI-Experten.
Trumpf ist neuer Partner des KI-Netzwerks IPAI (Innovation Park Artificial Intelligence) in Heilbronn. Mit der Zusammenarbeit will das Unternehmen sein europäisches Netzwerk im Bereich Künstliche Intelligenz erweitern und gemeinsam mit Partnern neue Anwendungen für die Industrie entwickeln.
Das Technologieunternehmen bringt dabei seine Erfahrung aus der industriellen Fertigung ein, während IPAI die Infrastruktur für gemeinsame Entwicklungsprojekte bereitstellt.
„KI-Transformation ist eine Aufgabe, die Unternehmen gemeinsam angehen sollten. Die Technologie entwickelt sich zu schnell und die Lernkurve ist steil – hier zählt jede Erfahrung, die wir miteinander teilen“, sagt Sarah Engel, Head of AI bei Trumpf.
Zugang zu KI-Netzwerk und Testumgebungen
Durch die Kooperation erhält Trumpf Zugang zu internationalen KI-Gremien und Expertennetzwerken. Darüber hinaus will das Unternehmen die Reallaborflächen des IPAI nutzen, um KI-basierte Anwendungen unter Praxisbedingungen zu testen und weiterzuentwickeln.
Ein Einsatzgebiet ist das Anlernen von Robotern für komplexe Handhabungsaufgaben in der Blechfertigung. Außerdem soll die Infrastruktur für die Weiterentwicklung von Software mit generativer KI genutzt werden.
Bereits mehrere KI-Anwendungen im Einsatz
Nach Angaben des Unternehmens hat Trumpf bereits verschiedene KI-gestützte Lösungen für die Fertigungsindustrie entwickelt. Dazu gehört der ‚SortMaster Vision‘, bei dem ein Roboter Bauteile selbstständig sortiert und den jeweiligen Fertigungsaufträgen zuordnet.
Ein weiteres Beispiel ist ‚VisionLine Inspect‘, eine Lösung zur automatisierten Qualitätsprüfung von Schweißnähten, die unter anderem bei Anwendungen für die Elektromobilität eingesetzt wird.










