Wave Trophy 2014 - Tag 1

Frank Knafla, Frank Schröder | Davina Spohn,

Ist der Weltrekord von 2013 zu knacken?

In diesem Jahr hat sich die Elektrofahrzeug-Rallye Wave Trophy vorgenommen, den im Jahr 2013 in Zürich aufgestellten Weltrekord zu überbieten. Mehr als 388 elektrisch angetriebene Fahrzeuge müssten dazu für die Parade beim Daimler Benz-Museum in Stuttgart-Untertürkheim zusammen kommen.

Der neue Weltrekord mit der längsten elektrisch angetriebenen Fahrzeug-Parade steht! 492 rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge bilden den Schriftzug 'Electric Car World Record Stuttgart 2014'. Es sind sogar genügend Autos für eine "Umrahmung" mit einem Herz da.

© Wave Trophy 2014

Angesetzt ist der Start der Parade für zehn Uhr. Schon ab acht Uhr sehen wir die ersten Fahrzeuge auf dem Platz einfahren. Schnell wird die Anzahl an Fahrzeugen für uns unüberschaubar. Neben den Serienfahrzeugen sind liebevoll restaurierte Oldtimer, umgebaut auf Elektroaantrieb und komplette Eigenbauten vertreten. Pünktlich um zehn Uhr starten wir begleitet von der örtlichen Polizei rund um das Daimler Benz-Stadion die Parade. Am Ende des Parcours sollen alle Fahrzeuge den Schriftzug 'Electric Car World Record Suttgart 2014' bilden, umrahmt von einem Herz. Ob das klappt? Doch Elektromobilisten sind diszipliniert – es gelingt! Nach 60 Minuten sind alle Fahrzeuge an den ihnen zugewiesenen Plätzen. Das Tour-Management der Wave Trophy 2014 zählt 492 rein elektrische Fahrzeuge! Nimmt man die Twikes, Plug In-Hybrids und Fahrzeuge mit Range Extender hinzu, sind über 600 Fahrzeuge auf dem Platz! Ein toller Start für die diesjährige Wave!

Für die 75 Teilnehmer der Wave geht es im Anschluss nach Heilbronn auf den Marktplatz. Wie immer, wenn wir irgendwo einen längeren Halt machen, treffen wir auf eine Vielzahl an Manschen - eine tolle Gelegenheit, live von den Herausforderungen mit einem Elektrofahrzeug zu berichten und viele Fragen zu klären! Die Gespräche drehen sich immer wieder um das Thema Reichweite. Auch die Anschaffungskosten sind ein Thema. Hier in Heilbronn können wir das erste Mal unsere technische Ausrüstung – die mobile Schnellladestation der Firma Designwerk – unter Wettbewerbsbedingungen ausprobieren. Nach weniger als 45 Minuten ist unser e-Golf wieder 100 % aufgeladen - verglichen zum vergangenen Jahr, benötigen wir so für das Laden nur noch ¼ der Zeit. Mit vollem Tank können wir den Weg zur Endstation des 1. Tages - Wolpertshausen - genießen. Die 50 Kilometer auf der Autobahn nutzen wir, um die Beschleunigung unserers e-Golfs auszutesten.

Im abendlichen Briefing stellt Louis Palmer, Initiator der Wave Trophy, die Reichweitenprüfungen der kommmenden zwei Tage vor. Mal schauen, wie unser Fahrzeug hier abschneidet...

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