ABB / Striebel & John
Position in der Niederspannung ausgebaut
ABB hat Mitte November 2015 seine Beteiligung an Striebel & John aus Sasbach, Baden-Württemberg, auf 100 % erhöht. Striebel & John entwickelt, fertigt und vertreibt Energie-Verteilersysteme und ist Teil der ABB-Division für Niederspannungsprodukte.
Über das Volumen der Transaktion haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Mit der Übernahme von Striebel & John beabsichtigt ABB seine Angebotspalette im Bereich Niederspannungsprodukte noch stärker zu bündeln. Vermehrt gefragt seien auf dem Markt Paketlösungen - also Komplettsysteme aus einer Hand, die aus allen Komponenten einer Niederspannungs-Stromverteilung bestehen. Eine durchgängige, einheitliche Lieferkette zum Großhandel wie für industrielle Direktkunden soll für eine einfachere Zusammenarbeit sorgen.
1993 hatte ABB Deutschland 51 % der Anteile an dem baden-württembergischen Unternehmen übernommen. Seit 1996 vertreibt es seine Produkte über die ABB Stotz Kontakt / Striebel & John Vertriebsgesellschaft. Die Geschäfte von Striebel & John sollen weiterhin von Heinz Saure geführt werden. Die Unternehmensmarke soll unter dem Dach von ABB bestehen bleiben, versichert Gabriele Striebel, Tochter von Firmengründer Franz Striebel. Gabriele Striebel bleibt dem Unternehmen weiter verbunden. Sie übernimmt den Vorsitz in einem noch zu konstituierenden Beirat.
ABB Deutschland erzielte im Jahr 2014 einen Umsatz von 3,2 Mrd. Euro und beschäftigt etwa 10.800 Mitarbeiter. Der ABB-Konzern beschäftigt etwa 140.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern.









