Siemens / Jahresbilanz 2011
Ausgezeichnetes Jahr für den Sektor Industry
Siemens hat heute (10. November) die aktuellen Geschäftszahlen für 2011 bekannt gegeben. Das Fazit des Vorstandsvorsitzenden Peter Löscher: „Mit einem starken vierten Quartal haben wir in einem unruhigen wirtschaftlichen Umfeld das Geschäftsjahr mit einem operativen Rekordergebnis beendet.“ Die Divisionen Industry Automation und Drive Technologies sind zweistellig gewachsen.
Siemens-Chef Peter Löscher konnte heute entspannt vor die Presse und die Analysten treten: Im Geschäftsjahr 2011, welches am 30. September endete, steht ein operatives Ergebnis von 9,1 Mrd. Euro zu Buche – plus 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten stieg um fast zwei Drittel auf sieben Milliarden Euro. Auch Umsatz und Auftragseingang legten zu. Während die Umsätze im fortgeführten Geschäft um sieben Prozent auf 73,5 Mrd. Euro stiegen, erhöhte sich der Auftragseingang um 16 Prozent auf 85,6 Mrd. Euro.
Besonders die beiden Sektoren Industry und Energy hatten laut Löscher ein „ausgezeichnetes Jahr“: Im Sektor Industry verbesserte sich der Umsatz um neun Prozent auf 32,9 Mrd. Euro, der Auftragseingang lag mit 24 Prozent über dem Vorjahr und betrug 37,6 Mrd. Euro. Großen Anteil daran hatte der IC-Auftrag der Deutschen Bahn in Höhe von 3,7 Mrd. Euro, der größte Auftrag der Unternehmensgeschichte. Aber auch die Divisionen Industry Automation und Drive Technologies kamen auf zweistellige Wachstumsraten: 16,6 Prozent beziehungsweise 29,8 Prozent beim Auftragseingang sowie 19,8 Prozent beziehungsweise 18,2 Prozent beim Umsatz. Das operative Ergebnis des Sektors stieg um 36 Prozent auf 3,6 Mrd. Euro.
Der Sektor Energy erhöhte den Umsatz um acht Prozent auf 27,6 Mrd. Euro, seinen Auftragseingang um 15 Prozent auf 34,8 Mrd. Euro. Im dritten Siemens-Sektor Healthcare lagen Umsatz und Auftragseingang mit 12,5 Mrd. Euro beziehungsweise 13,1 Mrd. Euro leicht über den Vorjahreswerten. Das operative Ergebnis verdoppelte sich auf 1,3 Mrd.
Umweltportfolio und Schwellenländer als Wachstumstreiber
Erfreulich entwickelten sich Löscher zufolge die Umsätze mit umweltfreundlichen Produkten und Lösungen. So steuerte das entsprechende Portfolio im Geschäftsjahr 2011 rund 30 Mrd. Euro zum Umsatz des Konzerns bei. Bis Ende des Geschäftsjahres 2014 will Siemens die Umsatzmarke von 40 Milliarden Euro mit grünen Technologien übertreffen.
Wesentliche Wachstumsimpulse gingen auch wieder von den Schwellenländern aus. Hier stieg der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 28,2 Mrd. Euro. Die Umsätze kletterten organisch um zwölf Prozent auf 24,1 Mrd. Euro. Die Schwellenländer steuern damit ein Drittel zum Gesamtumsatz des Siemens-Konzerns bei.











