Cosateq
Auf Echtzeit getrimmt
Cosateq stellt mit CO-PCICAN/4 für PCI-Bus und CO-cPCICAN/4 für CompactPCI zwei aktive CAN-Bus-Karten vor, die den Host-PC von zahlreichen Kommunikationsaufgaben entlasten. In zeitkritischen Anwendungen wie beispielsweise HiL-Prüfständen (Hardware-in-the-Loop) bleibt dem Host so mehr Zeit für die Ausführung des Simulationsmodells.
Im Loopback-Betrieb wurden 11,5 µs Rechenzeit pro empfangener Nachricht ermittelt. Zur Kommunikation zwischen Mikrocontroller und Host-Bus-Interface dient ein Dual-Ported RAM (DP-RAM). Jeder der beiden 32-Bit-Mikrocontroller ist über ein DP-RAM an das Host-Bus-Interface angebunden. Da sowohl der Host-Bus als auch die beiden Mikrocontroller relativ unabhängig voneinander auf die DP-RAMs zugreifen können, muss der PC nicht auf die Mikrocontroller warten, sondern kann seine Daten direkt aus dem DP-RAM auslesen beziehungsweise reinschreiben. Das gesamte CAN-Bus-Protokoll-Handling erledigt der Controller. Die CAN-Bus-Telegramme werden in Warteschlangen (Queues) zwischengespeichert.
Mit der Firmware legt der Anwender fest, ob die Karte im Polling- oder im Interrupt-Modus betrieben werden soll. In Echtzeit-Umgebungen wie „Scale-RT“ muss die Karte im Polling-Modus laufen. Unter Windows oder Linux ist der Interrupt-Modus erforderlich, da unter diesen Betriebssystemen keine deterministischen Reaktionszeiten sichergestellt sind. Der Windows- oder Linux-Betrieb bietet sich für Prüfstände und andere Anwendungen an, die an CAN angebunden werden, aber keine Echtzeit-Bedingungen erfüllen müssen. Die Karte besitzt vier voneinander unabhängige CAN-Kanäle, wobei diese paarweise voneinander elektrisch isoliert sind. Alle Kanäle sind frei konfigurierbar.










