Zeitsynchronisation
Manuelle Korrektur überflüssig
Damit Geräte in einem Netzwerk synchron zueinander sind und auch die korrekte absolute Uhrzeit verwenden, werden sie an eine zentrale Zeitreferenz angebunden. Diese sogenannte Grandmaster Clock empfängt im Normalfall die absolute Weltzeit über GPS.
Die dazu benötigte GPS-Antenne wird über ein Koaxialkabel an die Grandmaster Clock angeschlossen. Je nach Kabellänge kommt es dabei zu Signallaufzeiten von bis zu einer halben Mikrosekunde. Diese Signalverzögerung musste bisher manuell korrigiert werden.
Um Abweichungen zwischen der GPS-Zeit und der Zeit innerhalb des Netzwerks zu minimieren, hat Omicron Lab nun ein Gerät entwickelt, das die GPS-Antenne und die eigentliche Zeitreferenz in einem kompakten, wasserdichten und wetterfesten Gehäuse vereint. Die mit einer internen Antenne versehene Grandmaster Clock OTMC 100 lässt sich an geeigneter Stelle installieren und direkt mit dem Ethernet verbinden. Die Verlegung eines Koaxialkabels zwischen GPS-Antenne und der Grandmaster Clock entfällt somit.
Das Gerät nutzt wahlweise das Network Time Protocol (NTP, SNTP) oder für Anwendungen mit besonders hohen Genauigkeitsanforderungen das Precision Time Protocol (PTP) gemäß Standard IEEE 1588-2008.










