Nachhaltigkeit
Dassault Systèmes erhält SBTi-Bestätigung für Netto-Null-Ziel
Dassault Systèmes hat ein neues, von der Science Based Targets initiative (SBTi) validiertes Netto-Null-Ziel bis 2050 vorgestellt. Das Unternehmen will die Treibhausgasemissionen entlang seiner gesamten Wertschöpfungskette auf netto null reduzieren.
Dassault Systèmes hat neue, von der Science Based Targets initiative (SBTi) validierte Klimaziele bekannt gegeben. Das Unternehmen verpflichtet sich, bis 2050 Netto-Null-Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erreichen.
Kurzfristig sollen die absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2035 gegenüber dem Basisjahr 2024 um 65 % sinken. Zudem strebt das Unternehmen an, die Scope-3-Emissionen je Euro Wertschöpfung sowie die Emissionen aus der Nutzung verkaufter Produkte bis 2035 jeweils um 66,33 % je Euro Wertschöpfung zu reduzieren.
Frühere Ziele vorzeitig erreicht
Nach Angaben des Unternehmens wurden die bisherigen, für 2027 gesetzten SBTi-Ziele bereits im Jahr 2025 erreicht. Demnach sanken die Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 35 %, während die Emissionen aus Geschäftsreisen und dem Pendelverkehr der Beschäftigten (Scope 3) um 20 % reduziert wurden.
Darüber hinaus verfügen laut Dassault Systèmes inzwischen Zulieferer, die für mehr als 50 % der Emissionen aus eingekauften Waren, Dienstleistungen und Anlagegütern verantwortlich sind, über eigene wissenschaftsbasierte Klimaziele.
Fokus auf Wertschöpfungskette
Zu den Maßnahmen, die nach Unternehmensangaben zur Emissionsminderung beigetragen haben, zählen nach ISO 50001 zertifizierte Energiemanagementsysteme an Standorten mit 91,4 % der Belegschaft sowie ein Ökostromanteil von 93,9 % im Jahr 2025. Zudem wurden nachhaltige Beschaffungsprozesse weiter ausgebaut.
„Nachhaltigkeit ist Verantwortung und Transformationstreiber zugleich. Mit unserem neuen, von der SBTi validierten Netto-Null-Ziel stärken wir die wissenschaftliche Grundlage unseres Klimapfads. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Kunden dabei, durch den Einsatz virtueller Zwillinge die Auswirkungen ihrer Entscheidungen besser zu simulieren, zu verstehen und zu verbessern. Dieser doppelte Anspruch steht im Zentrum der Rolle von Dassault Systèmes in der Generative Economy“, sagt Philippine de T'Serclaes, Chief Sustainability Officer von Dassault Systèmes.
Virtuelle Zwillinge als Teil der Strategie
In der nächsten Phase seiner Klimastrategie will Dassault Systèmes nach eigenen Angaben die Dekarbonisierung der Wertschöpfungskette vorantreiben und Unternehmen mithilfe virtueller Zwillinge bei der Analyse und Reduzierung ihrer Klimaauswirkungen unterstützen.
Die neuen Ziele orientieren sich am SBTi Corporate Net-Zero Framework. Bereits 2021 hatte das Unternehmen erstmals ein Netto-Null-Ziel angekündigt.










