zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Wave Trophy 2013 - Das Fahrertagebuch: Anreise & Tag 1

Frank Knafla, Frank Schröder | Davina Spohn,

Rapunzel, lass den Stecker herunter!

Am vergangenen Freitag ist die Wave Trophy 2013 in Eichgraben bei Wien gestartet. Mit am Start sind Frank Schröder und Frank Knafla vom Phoenix Contact-Team. Sie berichten für Computer&AUTOMATION live von der Strecke der diesjährigen Elektrofahrzeug-Rallye.

Auf der am Wochenende gestarteten Elektrofahrzeug-Rallye 'Wave Trophy 2013' stellen sich Frank Knafla (links) und Frank Schröder (rechts) vom Phoenix Contact-Team mit ihrem Renault Fluence ZE der Herausforderung Elektromobilität.

© Phoenix Contact

Auf unserer Anreise zum Startpunkt in Eichgraben bei Wien stellen wir erfreut fest, dass das Laden von Elektromobilen an öffentlichen Ladesäulen im österreichischen Villach kostenlos ist. Zudem fallen keine Parkplatzgebühren während des Ladevorgangs an. Die Standardisierung der Ladestecker hat sich bereits soweit durchgesetzt, dass wir mit dem Typ 1 Stecker von Phoenix Contact streckkompatibel eine Verbindung herstellen können. Nirgends im öffentlichen Raum haben wir bislang zentraler und preiswerter geparkt, während gleichzeitig der Akku auflädt! Zum Glück führt unser integriertes Navigationsgerät die öffentlichen Ladesäulen mit Informationen über die angebotenen Ladeoptionen detailliert auf. Ohne Navigations-Untertstützung ist die Suche nach Ladesäulen bestimmt schwierig.

 

Tag 1: Von Eichgraben nach Eisenstadt

Als wir nach dem Etappenabschluss am Abend an unserem Hotel in Eisenstadt ankommen, beobachten wir, wie ein Verlängerungskabel sehr dezent und ohne viel Lärm langsam aus einem Fenster aus dem zweiten Stock gleitet. Getreu dem Motto 'Das Pferd braucht den Hafer' nimmt ein findiges Team der Wave Trophy so gegen 23 Uhr 20 aus dem Zimmer heraus die Ladung seines E-Mobils aus der Schuko-Steckdose in Angriff - in der Hoffnung, der Stromkreis wird das schon aushalten. Immerhin benötigt so eine Nachladung bis zu 16 Ampere. Da werden Sicherungen schon mal warm. Alles bereitet sich auf die morgige 126 Kilometer lange Etappe nach Güssing und weiter über Gleisdorf-Ludersdorf nach Graz vor. Insgesamt über 200 Kilometer. Wir werden mit 150 Kilometer Reichweite starten und können in einer Stunde Ladezeit 18 Kilometer zusätzlich erreichen. Morgen wird es drei Ladepausen zu je zwei Stunden geben. Im Flachland beträgt unsere theoretische Reichweite 250 Kilometer. Wir sind optimistisch.

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Wave Trophy 2014 – Tag 8

Wer fährt den Sieg ein?

Am letzten Tag der Wave Trophy gilt es, 192 Kilometer zu absolvieren. Herausfordernd bei der Strecke von Murten zur Sonnenalp am Rigi ist vor allem die Schluss-Auffahrt. Ob es dem Team von Phoenix Contact gelingt, den Titel des Vorjahres zu...

mehr...
Anzeige

Wave Trophy 2014 – Tag 5

Spiel mit der (Lade-) Zeit

Über 250 Kilometer lang ist die fünfte Tagesetappe der Teilnehmer der Wave Trophy 2014 – genau so lang, wie am zweiten Tagn der Rallye, als die Elektrofahrzeuge unter dem Effizienzaspekt geprüft wurden. Heute kommen jedoch noch feste Ankunfts- und...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Wave Trophy 2014 – Tag 3

Die Konkurrenz schläft nicht

Wie einfach ist es, ein Elektrofahrzeug an eine Ladesäule anzuschließen und welchen Informationen stehen dem Fahrer zur Überprüfung des Ladezustandes und der noch verfügbaren Reichweite zur Verfügung? Die Jury der Wave Trophy fühlt am 3. Tag der...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren