Maschinen- und Anlagenbau
VDMA: Weltmaschinenumsatz 2012 gestiegen
Nach Schätzungen des VDMA stieg der globale Maschinenumsatz in 2012 um nominal zehn Prozent auf ein neues Rekordniveau von 2.250 Mrd. Euro. Der deutsche Maschinenbau behauptete seine Position von 2011.
Mit einem Umsatz von 250 Mrd. Euro liegt der deutsche Maschinenbau auf Platz vier im Weltranking. China - mit 678 Mrd. Euro - ist mit Abstand größter Maschinenproduzent, gefolgt von den USA mit 330 Mrd. Euro Umsatz und Japan (266 Mrd. Euro).
Gegenüber dem Vorjahr ist der Umsatz des deutschen Maschinenbaus um nominal drei Prozent gestiegen. Der Anteil am Weltmaschinenbau betrug somit elf Prozent. Mit großem Abstand folgt Italien mit 104 Mrd. Euro auf Platz fünf. Allerdings musste der italienische Maschinenbau ein Umsatzminus verkraften. Der Abstand zu Deutschland hat sich damit abermals vergrößert.
China behauptete auch 2012 seine Ausnahmestellung im globalen Maschinenbau: Das Land produzierte Maschinen und Anlagen im Wert von 678 Milliarden Euro, ein Plus von zwanzig Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Jedoch wurde Chinas nominales Wachstum in 2012 mehr als in den Vorjahren durch Veränderungen des Wechselkurses gepuscht. Denn preis- und wechselkursbereinigt betrug das Plus 'lediglich' rund sieben Prozent. Der Anteil des Landes am Weltumsatz liegt nun bei 30 Prozent.
Asien ist bereits seit 2009 größte Fertigungsregion im Maschinen- und Anlagenbau, vor allem durch die dynamische und beinahe kontinuierliche Entwicklung in China. Die Hälfte der weltweit produzierten Maschinen wird mittlerweile in Asien gefertigt. Neben China (Platz 1 im Länder-Ranking) und Japan (3) sind auch Süd-Korea (6) und Indien (10) in der TOP-10-Länderliste zu finden.
Europa steht für fast ein Drittel des Weltmaschinenumsatzes. Der Maschinenbau wuchs hier mit drei Prozent nur unterdurchschnittlich. Neben Deutschland (Platz 4) und Italien (5) zählen das Vereinigte Königreiche (7) und Frankreich (8) zu den größten Produktionsstandorten.
Nachdem der Anteil Amerikas mehrere Jahre sukzessive zurückgegangen war, stabilisiert er sich seit 2010 bei nun 18 Prozent. Mit Brasilien hat es 2012 ein weiteres Land des amerikanischen Kontinentes unter die ersten zehn Länder im Weltranking geschafft.










