Jugend forscht 2012
Mehr Forscher als je zuvor
Jugend forscht kann sich erneut über einen Anmelderekord freuen: Rund 11.000 junge Forscher wollen sich 2012 an Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb beteiligen. Das ist die höchste Anmeldezahl in der 47-jährigen Jugend-forscht-Geschichte.
Mit Ausnahme der Physik verzeichnet der Wettbewerb in allen sieben Fachgebieten - Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik - eine Zunahme der Anmeldezahlen. Favorit unter den Fächern ist wie in den Vorjahren Biologie mit deutlich über 24 Prozent aller angemeldeten Teilnehmer. Es folgen die Fachgebiete Technik mit rund 19 Prozent und Chemie mit knapp 17 Prozent. Der Anteil der Mädchen liegt in der 47. Wettbewerbsrunde bei knapp 38 Prozent.
Die Nachwuchsforscher treten ab Anfang Februar 2012 zunächst bei einem der bundesweit 78 Regionalwettbewerbe an. Dort präsentieren sie insgesamt 5.986 Projekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Die Besten qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss der 47. Runde bildet der Bundeswettbewerb vom 17. bis 20. Mai 2012 in Erfurt – gemeinsam veranstaltet von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) als Bundespate und der Stiftung Jugend forscht e. V..
Insgesamt zehn Bundesländer melden Zuwächse bei den Anmeldezahlen der aktuellen Wettbewerbsrunde: An der Spitze liegt Schleswig-Holstein mit einer Steigerungsrate von rund 41 Prozent. Es folgen Mecklenburg-Vorpommern mit rund 29 Prozent, Bremen mit deutlich über 13 Prozent und Niedersachsen mit knapp elf Prozent. „Der Anmelderekord beweist die große Attraktivität von Jugend forscht bei Schülerinnen, Schülern und Auszubildenden.“, ist sich Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V., sicher. „Wir verfügen in Deutschland über einen großen Schatz an naturwissenschaftlich-technischen Talenten. Angesichts von aktuell über 160.000 fehlenden Fachkräften allein im MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik)-Bereich sind alle Beteiligten gefordert, ihre Anstrengungen zu intensivieren, diesen Schatz noch wirkungsvoller zu heben.










