Jugend forscht 2010
Bundeswettbewerb der jungen Wissenschaftler
Vom 16. bis 23. Mai fand in Essen der 45. Bundeswettbewerb Jugend forscht statt. Auch im Bereich Automation stellten die Nachwuchsforscher spannende Projekte vor. Bundessieger auf dem Gebiet Technik ist das flugfähige Modell eines sogenannten Nurflüglers.
Ob vollautomatische Cocktailmaschine, ein Roboter, der auf einer Kugel balancieren kann oder ein Streifenmuster zur schnelleren Erfassung von 3D-Objekten - mit pfiffige Ideen zeigten die Jungforscher, was mit moderner Automationstechnik möglich ist.
Das Siegerprojekt im Bereich Technik ist Simon Schuldts (18) Modell eines Nurflüglers. Es dient dem Zweck, diesen Flugzeugtyp für einen möglichen Einsatz in der zivilen Luftfahrt weiterzuentwickeln. Fluzeuge dieser Bauweise haben die Form einer einzigen großen Tragfläche. Die Herausforderung im Projekt bestand vor allem in der Verbesserung von Flugleistung und Flugstabilität.
Aber auch weniger „abgehobene" Arbeiten konnte die Jury bewerten - ob eine Webcam, die Strahlung aufdeckt, Wasserspeicher für die Wüste, Kräuter- und Gewürzbiere oder eine minutengenaue Sonnenuhr - es gab kaum ein Thema, das die zwischen elf und 22 Jahre alten Forscher außen vor ließen.
Im Bundeswettbewerb nehmen alle Forscher teil, die in den jeweiligen Landeswettbewerben den ersten Platz erreicht haben. Insgesamt stellten 179 Teilnehmer 107 Projekte aus den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik, Technik, Umwelt und Interdisziplinär vor. Die besten Jungforscherinnen und -forscher erhielten eine Auszeichnung von Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan, die damit die Leistungen der Nachwuchswissenschaftler würdigte.
Der nächste Bundeswettbewerb Jugend forscht findet vom 19. bis zum 22. Mai in Kiel statt.










