Jugend forscht 2011
Frischer Wind in der Wissenschaft
In der ersten Februarwoche starten die 46. Regionalwettbewerbe von Jugend forscht 2011 – in diesem Jahr unter dem Motto: Bring frischen Wind in die Wissenschaft! Insgesamt 10677 Jugendliche - so viele wie noch nie - haben sich angemeldet. Sie präsentieren ihre Projekte auf 78 Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet einer Jury und der Öffentlichkeit.
Einige Jungforscher nehmen das diesjährige Motto „Bring frischen Wind in die Wissenschaft!" ernst und versuchen sich an Konzepten, die oberflächlich betrachtet wenig Wissenschaftliches an sich haben: Im Jahr der Frauenfußball-WM präsentieren zum Beispiel zwei junge Tüftlerinnen einen selbst konstruierten Roboter, der die Linien eines Spielfelds selbstständig markiert. Eine Jungforscherin ergründete, wie sich ein Pkw-Kofferraum mit Hilfe eines mathematischen Modells optimal mit Urlaubsgepäck beladen lässt. Drei weitere Teilnehmer fragten sich, ob es ausreicht, Norddeutschlands Deiche lediglich zu erhöhen, um dem steigenden Meeresspiegel zu trotzen.
So vielfältig die Themen sind, Favorit unter den sieben Jugend-forscht-Fachgebieten ist wie schon in den Vorjahren die Biologie mit knapp 25 % aller angemeldeten Teilnehmer. Darauf folgen die Fächer Technik mit rund 18 % und Chemie mit annähernd 17 %. Der Anteil weiblicher Bewerber liegt bei 37 %.
Die Sieger der Regionalebene qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe, die Mitte März 2011 beginnen. Den Abschluss der 46. Runde von Jugend forscht bildet der Bundeswettbewerb vom 19. bis 22. Mai 2011 in Kiel - gemeinsam veranstaltet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und dem Forschungsforum Schleswig-Holstein e. V. als Bundespate.










