Autonome Robotik
Deutsche Roboter mischen RoboCup 2012 auf
Die deutsche Nationalelf ist schon im EM-Halbfinale gescheitert. Besser gemacht haben es die Roboter auf dem sechzehnten RoboCup 2012 in Mexico City. Hier kamen eine Reihe deutscher Teams ins Finale und konnte zum Teil den Sieg einfahren, auch wenn sie nicht ganz so geschmeidig und schnell das Tor anpeilten, wie die menschlichen Fußball-Profis.
Mit autonomen Roboter-Fußballern gegen den amtierenden menschlichen Fußball-Weltmeister im Jahr 2050 siegen – dieses hohe Ziel hat sich die internationale Initiative RoboCup Federation, die hinter der Veranstaltung RoboCup steht, auf ihre Fahnen geschrieben. Mitte Juni ging es in Mexico City für die Teams aus aller Welt aber erst einmal um ein gutes Abschneiden für 2012. Insgesamt 377 Teams mit rund 2.300 Teilnehmern traten im World-Trade-Center in Mexico City gegeneinander an. Im Gepäck hatten sie ihre teilweise eigens entwickelten und programmierten Roboter. Die gemeinsame Testumgebung ermöglichte den direkten Vergleich unterschiedlicher Ansätze zur Roboterkonstruktion, Umgebungswahrnehmung und Verhaltenskontrolle.
Der jährliche Wettbewerb unterteilt sich in unterschiedliche Ligen, in denen Roboter in speziellen Szenarien konkurrieren: Von Fußball bis zu Aufgaben im Haushalt messen sich Teams und ihre Roboter. In welchen Bereichen sich die deutschen Teams um Roboter 'ToBi' (Universität Bielefeld), 'NimbRo' (Universität Bonn), 'B-Human' (Universität Bremen und DFKI) und 'Robotino' (Universität München) hervortun konnten, verrät unsere Bilderstrecke.










