RobotChallenge 2011
Europameisterschaft der Roboter in Wien
Am 26. und 27. März war die Wiener Aula der Wissenschaften Austragungsort der 8. RobotChallenge. Roboterkonstrukteure aus ganz Europa trafen sich zu dem Wettbewerb und schickten ihre selbstgebauten, autonomen Roboter in die Wettkämpfe.
Insgesamt 293 Roboter aus 17 Ländern traten in zwölf Disziplinen gegeneinander an. Ob Line Follower, Puck Collect, Humanoid Sprint oder Sumo - die Bandbreite der Roboterarten war groß. Gesamtsieger im Medaillenspiegel wurde Polen, gefolgt von der Slovakei und Österreich. Deutschland landete auf Platz sieben. Kreativität und Originalität kamen im Rahmen der Wettbewerbe ebenfalls nicht zu kurz: Die Freestyle Exhibition gab den Roboterentwicklern die Möglichkeit, ihre außergewöhnlichen Kreationen vorzustellen. Das Publikum testete diese vor Ort.
Die alljährlich in Wien stattfindende RobotChallenge hat sich als Europas größter Roboter-Wettbewerb innerhalb der letzten Jahre zu einem festen Bestandteil der internationalen Robotikszene etabliert. Anfänger und fortgeschrittene Roboterentwickler zwischen zwölf und 60 Jahren können hier ihre eigens konstruierten Roboter in den Wettbewerben auf die Probe stellen und dem Publikum präsentieren. Außerdem soll die Veranstaltung der Vernetzung junger Talente aus dem Bereich Robotik dienen. Damit dabei nicht nur die Hardware im Mittelpunkt steht, fand im Anschluss an die Wettbewerbe eine Workshopreihe zum Thema Künstliche Intelligenz statt.
Die RobotChallenge wird von der Österreichischen Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften (Innoc) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung veranstaltet und von Reichelt Elektronik unterstützt.
Ein weiterer internationaler Roboterwettbewerb findet derzeit noch bis zum 3. April in Magdeburg statt. Bei den RoboCup German Open geht es um den Einzug zur RoboCup-WM.










