
Startschuss für Safety
Auf dem Messe-Stand der Firma Bachmann electronic dominiert in diesem Jahr die Farbe gelb. Der Grund. „Integrated Safety“ erweitert das Produktportfolio für die Bachmann Automatisierungslösung.

Auf dem Messe-Stand der Firma Bachmann electronic dominiert in diesem Jahr die Farbe gelb. Der Grund. „Integrated Safety“ erweitert das Produktportfolio für die Bachmann Automatisierungslösung.
Nachdem Mitsubishi Electric vor einem Jahr die erste Generation einer modularen Sicherheitssteuerung eingeführt hat, erweitert das Unternehmen jetzt das Portfolio um zunächst 14 sichere Funktionsbausteine nach PLCopen für eine einfache Programmierung.

Mit der Radiosafe-Serie hat Welotec eine Funk-Notabschaltung im Programm. Sie eignet sich für Maschinen und Anlagen, bei denen manuelles Eingreifen erforderlich ist. Dazu gehören beispielsweise Schiebebühnen, automatische Hochregal-Lager, Fördertechnikeinrichtungen oder Krananlagen.

Die Firma Sick hat ihr Produktportfolio im Bereich der Sicherheitstechnik mit den Not- Halt-Tastern der Baureihe ES21 ergänzt. Die den relevanten Normen EN ISO 13850 (EN418) und EN 60947-5- 5 entsprechenden Taster gibt es als Ein- oder Aufbauversionen, der Montagedurchmesser beträgt generell 22 mm.

Guardshield PAC nennt sich ein Typ-4-Sicherheits-Lichtvorhang von Rockwell Automation, der mit seiner Muting-Funktion dafür sorgt, dass Objekte oder Materialien, nicht aber Mitarbeiter, das Erfassungsfeld durchlaufen können, ohne dass der Maschinenprozess angehalten wird.

Die Firma Elobau erweitert die Einsatzmöglichkeiten ihrer aus einem Sensor mit integrierter Auswertung und Diagnose-LED bestehenden Kompaktsysteme um die neuen Einheit 171 K4 B1.
Wertschöpfung mit Sicherheitstechnik
Der zu Recht hohe Stellenwert des Themas Safety hat in der Vergangenheit zu einer weitgehend isolierten Betrachtung der Sicherheitstechnik geführt. Mit den heute zur Verfügung stehenden Technologien lässt sich die existierende Trennlinie hin zur Standardautomatisierung aufheben und es entstehen integrierte Lösungen, die neben der Verhütung von Unfällen zusätzliche Wertschöpfung versprechen.
Safety und Anlagenverfügbarkeit
Die Diskussionen im Prozessumfeld in punkto Safety haben sich grundlegend verändert. Für die Betreiber steht nicht mehr allein das „Wie“ der Sicherheitslösung im Vordergrund. Entscheidende Bedeutung kommt vielmehr der Frage zu: In welchem Maße trägt die Lösung neben der eigentlichen Safety-Funktion zu einem Optimum an Anlagenverfügbarkeit bei?

Mit dem Sicherheitskontroller SC22-3 stellt Turck eine Lösung für die Anbindung mehrerer Sicherheits-Vorrichtungen an Maschinensteuerungen vor, die von Turck-Partner Banner Engineering entwickelt wurde und dedizierte Sicherheitsrelais ersetzt.

Mit Hilfe des Machine Data Logger (MDL) von Schleicher können beliebige Prozessdaten dauerhaft und manipulationssicher gespeichert werden. Durch die sichere Erfassung der Betriebsdaten können Garantieleistungen exakt definiert werden, was eine verlässliche Planung erlaubt.

Von der Firma Dina Elektronik gibt es weitere Modulvarianten für das frei parametrierbare Sicherheitssystem SAFELINE. Das neue Zentralmodul DNSLZMR wurde laut Hersteller speziell für kostensensible Anwendungen entwickelt. Auf diesem stehen bereits 16 sichere Eingänge und vier sichere Halbleiterausgänge sowie zwei parametrierbare Ausgänge zur Verfügung.

Die Hauptvorteile des modularen Sicherheitsschalterund Schlüssel-Transfersystems Safemaster STS sieht der Hersteller Dold & Söhne in einem sicheren störungsunanfälligen Betriebsablauf, der Flexibilität sowie den Kosteneinsparungen bei der Installation.

Das SD-Gateway der Firma Schmersal erfasst die seriellen Diagnosesignale der CSS-Sicherheits- Schaltgeräte und sendet die Informationen über Profibus an die betriebsmäßige Steuerung. Die zweite Gerätegeneration überträgt alle Diagnosedaten über den zyklischen Datendienst von Profibus-DP-V0.
Schmersal hat neue Varianten der Sicherheitszuhaltung »AZM 200« mit integrierter ASi-SaW-Schnittstelle vorgestellt. Die AZM 200 AS gibt es nun zusätzlich in einer so genannten B-Variante, bei der das sicherheitsgerichtete Signal am Betätiger und nicht an der Zuhaltung abgefragt wird.

Mit der STM 295 hat Steute eine kompakte Zuhaltung speziell für den Einsatz an kleinen und leichten Schutztüren entwickelt. Basis der Zuhaltung ist ein neuer Schalteinsatz mit zwei Öffnern/zwei Schließern, der in einem Gehäuse aus glasfaserverstärktem Kunststoff untergebracht ist.

Pilz hat das dezentrale E/A-System PSSuniversal für den Anschluss an Profinet und Profinet Safe weiterentwickelt. Das System ermöglicht den gemischten Aufbau von standard- und sicherheitsgerichteten Ein-/ Ausgängen. Getrennte Rückwandbusse für Sicherheit und Standard ermöglichen hohe Geschwindigkeiten und die parallele Verarbeitung der Signale.
Für Sicherheitsverantwortliche ist es wichtig, über Veränderungen in der Normenwelt Bescheid zu wissen.

Baumüller hat seinen Engineering-Framework ProMaster um ein integriertes Sicherheits-Konzept ergänzt und trägt damit bereits jetzt der ab Dezember 2009 geltenden neuen Maschinenrichtlinie Rechnung.
Neuen Technologien haftet oft etwas Komplexes an, das sich der Anwender erst erarbeiten und verstehen muss, um es einsetzen und nutzen zu können. Gerade in der Sicherheitstechnik kommt es aber darauf an, Anwendungs-Barrieren möglichst niedrig zu halten. Wie müssen moderne Safety-Konzepte gestrickt sein, um diesen Spagat vollziehen zu können?
Innominate hat seine mGuard Firmware mit dem Release 6.0 um neue Leistungsmerkmale erweitert, sodass jetzt auch parallel über Ethernet und serielle Wählverbindung mit verschiedenen externen Netzen kommuniziert werden kann.