ERP-Studie zum Download
Bedeutung von ERP für die Kundenorientierung unterschätzt
Nur neun Prozent der Fertigungsunternehmen haben realisiert, wie wichtig die Schaffung einer kundenorientierten Kultur mit entsprechenden Prozessabläufen ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Epicor Software Corporation unterstützte Studie, die Computer&AUTOMATION zum Download bereitstellt.
Legt Wert auf ein existierendes ERP - Pierfrancesco Manenti, IDC Manufacturing: "Wir raten Fertigungsunternehmen ohne inspirierende Kundenservices, einen genauen Blick darauf zu werfen, wie sie ihre Systeme und Prozesse zur Unterstützung ihrer kundenorientierten Strategie verbessern können."
© Fotolia / Photo-K.Im Auftrag der Epicor Software Corporation – ERP-Anbieterin für Fertigungs- und Handelsunternehmen – befragte der IT-Beratungsdienstleister IDC Manufacturing über 460 Unternehmen aus 13 Ländern in verschiedenen Industriebereichen, einschließlich Maschinen- und Anlagenbau, High-Tech und Metallverarbeitung.
"Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass viele Fertigungsunternehmen nur wenig Verständnis dafür entwickelt haben, wie eine kundenorientierte Strategie in einer Organisation umgesetzt werden kann", resümiert Pierfrancesco Manenti, Head of IDC Manufacturing Insights Research Practice in Europa, Mittlerer Osten und Afrika. Insbesondere kleinere Unternehmen mit 100 bis 1.000 Mitarbeitern gaben an, dass ihr ERP begrenzt, wenig oder gar nicht zu guten Kundenbeziehungen beitrage. Bei größeren Unternehmen mit über 5.000 Mitarbeitern dagegen konstatiert die Studie das Gegenteil: Dort haben sich mehr ERP-Komplettlösungen etabliert – die höhere Integration scheint zudem verbesserte Kundenbeziehungen zu unterstützen. 75 % der großen Fertigungsunternehmen mit 5.000 oder mehr Mitarbeitern sagten, dass ihr ERP eine wichtige Plattform die Kundenbeziehung darstelle, da sie Prozesse aus dem Back und Front Office verbindet.
Die Studie belegt, dass die Mehrheit der kleinen und mittelständischen Unternehmen zahlreiche eigenentwickelte Systeme betreibt oder kein ERP installiert hat. Dies hat laut Epicor einen Mangel an zeitnahen Informationen zur Folge, da Daten in zu vielen unterschiedlichen, nur lose verbundenen IT-Systemen vorgehalten werden. Bereits bei Basis-Services erschwere dies den Einfluss auf die Kundenzufriedenheit, so der ERP-Anbieter. "Fertigungsunternehmen müssen hier in vielfältiger Weise noch reifen, um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies ist in besondere in gesättigten und hochentwickelten Märkten wichtig, in denen Beziehungen und Services kritische Unterscheidungsmerkmale darstellen", betont Manenti. Lediglich neun Prozent der führenden Unternehmen hätten vollständig realisiert, welche Bedeutung eine kundenorientierte Kultur und entsprechende Prozessabläufe auf herausragende Kundenbeziehungen hat.
Die englischsprachige Studie steht in der Whitepaper-Rubrik von Computer&AUTOMATION zum Download bereit.










