Längenausgleichssysteme
Anstelle nacheilender Systeme
Das aktive Längenausgleichssystem Erika verringert laut Hersteller Reiku die hohen mechanischen Belastungen, die während der schnellen und dauerhaften dynamischen Bewegungen von Roboterarmen auf Funktionspakete einwirken.
Dazu bewegt das Längenausgleichssystem das schützende Paket synchron zur Roboterbewegung entlang einer Linearführung, um den Unterschied zwischen der maximalen und der jeweils tatsächlich erforderlichen Kabellänge auszugleichen. Diese Arbeitsweise ist Anbieterangaben zufolge materialschonender als die herkömmlicher, nacheilender Systeme, bei denen die nicht benötigte Kabelreserve über Federkräfte zurückgeholt wird, die direkt auf das Funktionspaket wirken und mit dem Federweg wachsen. So verringert das System die Gefahr für Beschädigungen der Pakete und der darin untergebrachten Leitungen, Pneumatik- und medienführenden Schläuche. Das System ist als Zubehör für neue Robotersysteme oder als nachrüstbare Komponente für Wellrohre mit Nennweiten von 29 bis 70 verfügbar. Je nach Anwendung kann das System für Arbeitswege von 0,5 bis 1 m ausgelegt sein und dabei Verfahrgeschwindigkeiten bis zu 2 m/s erreichen. Die robotersynchrone Steuerung nutzt als Trigger die Ausgabe definierter Signale, die die Robotersteuerung während des Abarbeitens des dort gespeicherten Ablaufprogramms sendet.










