Antriebsregler

Quelle: Stöber Antriebstechnik | Inka Krischke,

Nur 45 mm Baubreite

Der Antriebsregler SI6 von Stöber in Anreihtechnik hat eine Baubreite von nur 45 mm. Mit ihm lassen sich redundante Einspeise-Einheiten einsparen.

© Stöber Antriebstechnik

Da die Antriebsregler mit einem zentralen Versorgungsmodul verbunden sind, entfallen die Absicherungen und Verkabelung für jede einzelne Achse. Die Antriebsregler werden über ‘Quick DC-Link’-Module miteinander verbunden. Durch die Verwendung von Doppelachsmodulen sind nicht genutzte Leistungsreserven einer Achse für andere Achsen nutzbar. In Verbindung mit dem Synchron-Servomotor ‚EZ401‘ des Anbieters beschleunigt der Antriebsregler in 10 ms von 0 auf 3000 min-1. Veränderungen der Drehzahl lassen sich präzise dosieren. Hierfür ist das Zusammenspiel von Antriebsregler, Servomotor und Encoder entscheidend.
Der Antriebsregler verarbeitet Encoder-Information bis zu 64 Bit und verrechnet sie rundungsfehlerfrei (Fließkomma-Arithmetik). Daaus resultiert eine Positioniergenauigkeit mit mehr als 33 Mio. Positionen Encoder-Auflösung pro Umdrehung. In Verbindung mit der Encoder-Kommunikation über Hiperface DSL steht eine gemeinsame Kabelverbindung mit dem Leistungsanschluss zur Verfügung.
Die Parametrierung der Motordaten erfolgt über ein elektronisches Motortypenschild, das via Hiperface DSL oder EnDat 2.2 digital verfügbar ist. Beim Sicherheitskonzept steht die Funktion STO (Safe Torque Off) bereit, die sowohl über Klemmen als auch über Fail Safe over Ethercat (FSoE) angesteuert werden kann. Damit ist der Antriebsregler nach EN 13849-1 im Performance Level e (Kat. 4) eingestuft.

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