Softing / Geschäftszahlen 2016
Gutes Jahr trotz nicht optimaler Bedingungen
Softing zeigt sich mit den jetzt veröffentlichten Geschäftszahlen des vergangenen Jahres zufrieden. Laut Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Trier hat das Unternehmen im Jahr 2016 einen Umsatz erreicht, der knapp auf Vorjahresniveau liegt.
"Softing hat 2016 ein gutes Jahr hingelegt. Und das, obwohl die Rahmenbedingungen alles andere als optimal waren", so der Vorstandsvorsitzende von Softing, Dr. Wolfgang Trier.
© Softing2016 lag der Umsatz von Softing bei 80,4 Mio. Euro, was knapp dem Vorjahreswert in Höhe von 82,3 Mio. Euro entspricht. Das Ebit betrug 7,2 Mio. Euro, was einer Steigerung von knapp 30 % enstpricht. Darin enhalten: ein Einmaleffekt aus der Minderung des variablen Kaupfreises für die US-Tochter Oldi, die ihre Umsatzzeile verfehlt hatte. Der für Softing positive Einmaleffekt von rund 4 Mio. Euro und der damit einhergehende schwächere operative Ertrag sind gekoppelt. Hätte Oldi den Umsatz wie geplant geschaft, so wäre aus diesen Umsätzen ein Ergebnisanteil von rund 2,5 Mio. Dollar erwachsen.
Bereinigt um aktivierte Entwicklungsleistungen, den Abschreibungen und Auswirkungen aus der Kaufpreisverteilung lag das Ebit im vergangenen Jahr bei 6,7 Mio. Euro. Es ist damit um 6 % unter dem Vorjahreswert von 7,1 Mio. Euro – „dies belegt die Ertragskraft von Softing, trotz der Schwäche in Nordamerika, ein Kernmarkt für Softing“, so Dr. Wolfgang Trier.
Im Segment ‚Industrial‘, das auch Zahlen der IT Networks enthält, konnte das Unternehmen einen Umsatz von 57,6 Mio. Euro (2015: 58,7 Mio. Euro) erreichen. Das operative Ebit kletterte von 4,9 Mio. Euro auf 6 Mio. Euro. „Die Märkte dieses Segments in Europa und Asien haben sich ungeachtet der Schwächen im US-Markt ausgesprochen gut entwickelt“, resümiert Trier.
Der Umsatz im Segment ‚Automotive‘ fiel minimal von 23,6 Mio. Euro auf 22,8 Mio. Das operative Ebit verringerte sich um 1,5 Mio. Euro auf 0,7 Mio. Euro. Dahinter stehen ein Abverkauf eines margenstarken Produkts für einen Automobilhersteller im Vorjahr und erhöhte Kosten aus der Produktenwicklung. „Trotz erfolgreicher Projekt im Bereich Heavy Duty Diesel konnten die Zusatzkosten in einem Schritt nicht vollständig kompensiert werden“, so Trier.

Profibus-Installation kontinuierlich überwachen
Auch Feldbusse behalten nach der Installation ihren einwandfreien Zustand nicht zwangsläufig bei. Sie können ebenfalls 'altern', so dass aufgrund von Busstörungen Produktionsausfälle drohen. Diese Situation lässt sich durch eine kontinuierliche Überwachung der Netze vermeiden.
Ausblick auf 2017
Im laufenden Geschäftsjahr 2017 strebt Stofting einen Umsatz von über 80 Mio. Euro sowie ein Ebit von rund 6 Mio. Euro an.
Im Segment ‚Industrial‘ geht das Unternehmen von einer ersten Erholung der Prozesstechnik aus: In den USA ergeben sich neben Erhaltungsbohrungen mit der Ausschreibung neuer Pipelines Infrastrukturprojekte, die in der zweiten Jahreshälfte wie 2018 zu Wachstum für Softing und dessen US-Tochter Oldi führen werden. Auch aus der Fertigungsindustrie würden größere Aufträge vorliegen, die Softing jedoch aufgrund von Bauteilverfügbarkeiten erst zum Ende des zweiten Quartals bedienen kann. In Summer erwartet das Unternehmen ein deutliches Wachstum in Nordamerika und ein anhaltend stabiles Geschäft in Europa.
Das Segment ‚Automotive‘ sieht Softing aktuell vor der Herausforderung, zwei umfangreiche Kernentwicklungen erfolgreich abzuschließen und gleichzeitig zentrale Kundenprojekte fristgerecht umzusetzen. Darüber hinaus gelte es, mit der Softing Diagnose App eine breite Kundenbasis zu erschließen. Hier sieht Softing eine deutliche Zunahme der Nachfrage.











