Harting-Gruppe

Jan Bihn,

Weltweite Flaute - Asien-Geschäft mit leichtem Plus

Im Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr hat die Harting-Gruppe weltweit einen Umsatz von 325 Mio. EUR erwirtschaftet. Damit liegt das Unternehmen gut 15 % unter dem Vorjahresergebnis. Einzig in China stiegen die Umsätze.

Besonders drastisch fiel der Umsatzrückgang im Maschinenbau, in der Automation und im Bereich Industrial Devices aus. In Deutschland lag der Umsatz mit 118 Mio. EUR etwa 19 % unter dem Vorjahresergebnis. Auch in Europa sank der Umsatz um etwa 20 % auf 116 Mio. EUR. In Amerika hat ein Rückgang um ca. 13 % zu einem Umsatz von 25 Mio. EUR geführt.

Entgegen dem weltweiten Trend konnte das Unternehmen seine Umsätze in Asien um gut 3 % auf insgesamt 64 Mio. EUR ausbauen. Das sei vor allem auf sehr gute Umsätze im Wachstumsmarkt China zurückzuführen, mit denen eine rückläufige Entwicklung in Japan mehr als kompensiert werden konnte.

 

Mit dem Rückgang um insgesamt 15 % stände der Konzern deutlich besser da, als nach allgemeinen Branchen-Prognosen zu erwarten war. Maßgeblich zum relativ guten Stand habe die breite Kundenbasis in der Industrie und die gute Auftragslage in den Segmenten Erneuerbare Energien und Schienenverkehr beigetragen.

 

Die sich anhaltend verschlechternde Auftragslage und die damit verbundene Unterauslastung der Produktion habe dazu geführt, dass auch die Personalstruktur in den umsatzschwachen Bereichen angepasst werden musste. Umgehend eingeleitete Maßnahmen wie Urlaubs- und Überstundenabbau im Januar 2009, flächendeckende Kurzarbeit, freiwilliger Entgeltverzicht, Versetzungen innerhalb des Konzerns und das Auslaufen von befristeten Arbeitsverhältnissen im In- und Ausland haben es ermöglicht, die Anzahl der Kündigungen gering zu halten.

 

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