VDI-Ingenieurmonitor
Talfahrt am Arbeitsmarkt gebremst
Der Ingenieurarbeitsmarkt zeigt sich Ende 2009 robust gegenüber der Wirtschaftskrise. Zu diesem Ergebnis kommt der Ingenieurmonitor des VDI in seiner Ausgabe 12/2009. Derzeit stehen 50 500 offene Ingenieurstellen 27 300 Arbeitsuchenden gegenüber. Besonders eingehend betrachtet der Report die Entwicklung bei den Elektroingenieuren.
Der Verein Deutscher Ingenieure analysiert in seinem Ingenieursreport drei Größen: Die Zahl der Arbeitslosen, die offenen Stellen und vereinfacht die Differenz aus beiden Zahlen - die Ingenieurslücke.
Im Fokus der November-Ausgabe des Arbeitsmarkt-Monitors steht die Situation bei den Elektroingenieuren: Im November 2009 betrug die Lücke bei den Elektroingenieuren rund 6900 Personen. Im Vergleich zum Oktober 2009 nahm sie damit um 1,6 Prozent leicht ab. Ursachen sind ein leichter Rückgang bei den offenen Stellen auf 11 118 bei gleichzeitig leicht rückläufiger Arbeitslosigkeit auf 4 193 Elektroingenieure.
Betrachtung des Gesamtmarktes der Ingenieure
Im Gesamtmarkt der Ingenieure gab es im November 50 500 offene Stellen. Damit sank die Zahl der Vakanzen im Vergleich zum Oktober um 0,5 %. Gleichzeitig ging die Zahl der arbeitslosen Ingenieure um 0,6 Prozent auf 27 300 zurück. Die Ingenieurslücke ist damit leicht rückläufig und liegt aktuell bei rund 25 500 Personen.
Die meisten Ingenieure fehlten im November 2009 wieder in den Fachrichtungen Maschinen- und Fahrzeugbau: Hier beträgt die Differenz zwischen Arbeitsuchenden und offenen Stellen über 12 000. Im Vergleich zum Oktober nahm die Anzahl fehlender Ingenieure in diesen Fachrichtungen entgegen dem leicht sinkenden Trend sogar um 2,3 % zu.
Regional betrachtet gab es die größte Ingenieurlücke in Baden-Württemberg: Aktuell fehlen dort rund 5400 Ingenieure. Mehr als 58 % der gesamten Ingenieurlücke entfielen auf die Arbeitsmarktregionen Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen.
Der komplette Ingenieursmonitor steht auf der VDI-Homepage zum Download bereit.










