Arbeitsmarkt
Ingenieurmangel verschärft sich
Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl fehlender Ingenieure nahezu verdoppelt. Insbesondere fehlen Elektroingenieure, wie die aktuellen Arbeitsmarktzahlen des VDI zeigen.
Der Ingenieurmangel hat sich im Dezember 2010 weiter verschärft. Laut VDI-/IW-Ingenieurmonitor waren deutschlandweit 72.000 offene Ingenieurstellen ausgeschrieben, denen 23.200 arbeitslose Personen gegenüber standen. Den Mangel beziffert der VDI mit der sogenannten Ingenieurs-Lücke, der Differenz zwischen offenen Stellen und arbeitslosen Ingenieuren. Diese Lücke hat mit 49.800 im Dezember im Vergleich zum Vormonat um mehr als 6 % zugenommen und über 46 % im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Besonders mangelt es in den Branchen Maschinen- und Fahrzeugbau, mit einer Lücke von 21.000, in der Elektroindustrie (13.000 fehlende Personen) und der Baubranche mit einer Lücke von 7800. Überdurchschnittlich ist die Zahl der fehlender Elektroingenieure im Jahr 2010 gestiegen - um 56 %.
Regional betrachtet klaffen die Fachkräfte-Lücken besonders in Baden-Württemberg (17.100), Nordrhein-Westfalen (13.900) und Bayern (10.300).
Der komplette Ingenieursmonitor steht auf der VDI-Homepage zum Download bereit.










