Weltmarkt elektrische Automation
Starkes erstes Quartal
Im vergangenen Jahr ging der weltweite Umsatz in der elektrischen Automatisierungstechnik um 14 Prozent zurück. Das starke erste Quartal diesen Jahres macht nun Hoffnung, dass der Markt in 2010 wieder um acht Prozent zulegt, so die Prognose des US-amerikanischen Marktforschers IMS Research.
Während der weltweite Umsatz mit elektrischer Automatisierungstechnik im Jahre 2008 noch 87,4 Mrd. Dollar betrug, sank er 2009 auf 74,9 Mrd. Dollar. Nach Meinung der Analysten sind die Märkte nun bereit für eine deutliche Erholung: Das erste Quartal 2010 gibt IMS Research mit einem Wachstum von etwa 25% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an. Gestützt durch einen steigenden Auftragseingang soll die Umsatzentwicklung im zweiten Quartal ähnlich positiv ausfallen.
Deshalb rechnet IMS auch im gesamten zweiten Halbjahr mit einem zweistelligen Umsatzwachstum für einzelne Produktbereiche. So stützt bei den speicherprogrammierbaren Steuerungen, den IPCs und I-/O-Modulen vorwiegend die Produktion neuer Maschinen das Wachstum, während das Geschäft bei den Motoren und Motorsteuerungen zusätzlich vom Nachrüstgeschäft profitiert.
| Firma | Anteil 2008 | |
|---|---|---|
| 1 | Siemens | 16,0 % |
| 2 | ABB | 8,0 % |
| 3 | Schneider Electric | 6,0 % |
| 4 | Rockwell Automation | 5,5 % |
| 5 | Emerson | 5,0 % |
| 6 | GE | 4,0 % |
| 7 | Mitsubishi Electric | 3,5 % |
| 8 | Eaton Electrical | 2,0 % |
| 9 | Honeywell | 1,5 % |
| 9 | Omron | 1,5 % |
| Andere | 47,0 % |
In diesem Jahr soll der Absatz in China um 9,6 % ansteigen. China wird nach Ansicht von IMS im Jahr 2011 der größte Absatzmarkt für die elektrische Automation sein.
Die Analysten von IMS berücksichtigten für diese Studie erstmals nicht nur Kennzahlen aus der eigenen Marktforschung, sondern auch die vierteljährlichen Angaben von großen, börsennotierten Anbietern. Beleuchtet wurde der Absatz elektrischer Hardware ohne Einnahmen aus Software, Dienstleistungen oder mechanische Komponenten.










