Erneuerbare Energien
Siemens und RWE am Bau britischer Windparks beteiligt
Die Liegenschaftsverwaltung der britischen Regierung "The Crown Estate" investiert bis 2020 mehr als 110 Mrd. Euro in den Bau von Offshore-Windanlagen, mit denen ein Viertel des britischen Energiebedarfs gedeckt werden soll. An unterschiedlichen Projekten beteiligen sich neben dem Energiekonzern RWE auch Siemens und Hochtief.
Ein Konsortium aus Siemens Financial Services und Mainstream Renewable Power, hat von der britischen Liegenschaftsverwaltung den Zuschlag für die Errichtung eines vier Gigawatt-Windparks erhalten. An dem Konsortium halten die beiden Partner jeweils 50 %. Im 4735 Quadratkilometer großen Meeresgebiet „Hornsea" vor der Küste der Grafschaft Yorkshire, sollen ab 2014 die Offshore-Anlagen entstehen. Die Windturbinen und Trafostationen liefert der Siemens-Sektor Energy. Als strategischer Partner soll Hochtief mit der Konstruktion weiterer Teile der Windparks betraut werden.
RWE erhält Zuschlag für insgesamt 4 GW
Die RWE-Tochter Innogy ist von „The Crown Estate" beauftragt worden, Windkraftprojekte mit einer Leistung von insgesamt 4 GW zu realisieren. Im Gebiet „Bristol Channel" arbeitet RWE alleine an einer Offshore-Anlage mit 1,5 GW. Auf einer Fläche von rund 500 Quadratkilometern sind etwa 250 Windturbinen geplant, die in Gebieten mit Wassertiefen zwischen 25 und 55 Metern installiert werden sollen. Das Areal liegt etwa 18 Kilometer vor der Küste von Südwales und 14 Kilometer nördlich der Grafschaft Devon.
Das Projekt „Dogger Bank" wird RWE Innogy zusammen mit Partnern entwickeln. Das dafür gegründete Konsortium umfasst neben RWE Innogy den britischen Energieversorger Scottish & Southern Energy sowie die norwegischen Energie-Unternehmen Statoil und Statkraft.
„Dogger Bank" ist etwa 8600 Quadratkilometer groß und liegt zwischen 125 und 195 Kilometer vor der Küste der Grafschaft Yorkshire. Dort ist zunächst eine Leistung von 9 GW geplant, mit einer Ausbaumöglichkeit auf rund 13 GW.










