VDMA

Jan Bihn,

Prognose für 2010 erhöht

Im April und Mai lag die Produktion der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer im Monatsvergleich erstmals wieder über Vorjahresniveau. Auch die Auftragslage bessert sich. Deshalb rechnet der VDMA für das gesamte Jahr 2010 mit einem Wachstum von 3 % statt der bisher angenommenen „schwarzen Null“. Aufatmen können deshalb trotzdem noch nicht alle VDMA-Mitglieder.

Im August 2009 erreichte die Maschinenproduktion ihren Tiefpunkt. Erstmals im April und Mai 2010 gelang der Branche wieder ein Produktionswachstum gegenüber den Vorjahresmonaten. Auch die Aufträge steigen: Gemittelt über die ersten fünf Monate des laufenden Jahres liegt der Bestelleingang im Vorjahresvergleich rund ein Viertel im Plus. Der Monat Mai markiert mit einem Zuwachs von 61 Prozent den bislang höchsten Zuwachs seit Bestehen der VDMA Auftragseingangsstatistik. Jedoch ist dieser Wert durch das außergewöhnlich niedrige Vorjahresergebnis zu relativieren.

 

Zwar geht der VDMA insgesamt von einem Plus um drei Prozent bei der Produktion aus, doch je nach Teilbranche weicht die Prognose um 30 Prozent nach oben und unten ab. „Von alten Höchstständen sind wir in Summe und in der Mehrzahl der Fachzweige, noch deutlich entfernt. Wir bewegen uns mit den Maschinenbestellungen wieder in Richtung des Niveaus, das wir schon einmal 2006 gesehen haben“, sagte VDMA-Präsident Manfred Wittenstein im Rahmen eines Interviews gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

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