Deutschmann Automation
Nockensteuerungen: Vorteile bei Totzeit-Kompensation
Eine Alternative zu SPS-Steuerungen bietet Deutschmann Automation mit den elektronischen Nockensteuerungen der Baureihen Locon und Rotarnock. So ergeben sich bei den Nockensteuerungen Vorteile gegenüber der SPS bei der Totzeitkompensation oder bei der positions- oder zeitabhängigen Konfiguration der Ein- und Ausschaltpunkte.
Dabei berücksichtigt die Steuerung die Totzeit, die beispielsweise beim Schalten eines Ventils auftritt. Um die in der Regel konstante Totzeit bei veränderlicher Drehzahl zu kompensieren, verschieben die Nockensteuerungen ihre Ausgangssignale abhängig von der Gebergeschwindigkeit.
Die Nockensteuerungen sind direkt mit einem Drehgeber verbunden und brauchen so keine Zykluszeiten und Jitter eines übergeordneten Kommunikationssystems berücksichtigen. Die Locon-Steuerungen sind in verschiedenen Versionen erhältlich, die Anzahl der Ausgänge variiert zwischen 8 und 144.
Bei der Rotarnock-Serie ist die Steuerung mit acht beziehungsweise 16 Ausgängen direkt in das Gehäuse eines Absolutwertgebers integriert, damit entfällt die Verkabelung zum Geber komplett. Beide Serien lassen sich über Gateways an gängige Feldbus- Systeme anbinden.










