ERP-Systeme
Mittelstand fordert transparente Kostenplanung
Die Einführung eines neuen ERP-Systems kann für mittelständische Unternehmen zur Zerreißprobe ausarten – vor allem wenn finanzieller, personeller und zeitlicher Aufwand unterschätzt werden. Der Anwenderreport 'Unternehmenssoftware im Mittelstand' des Bad Kreuznachers IT-Hauses Microtech deckt die Faktoren auf, die für den Mittelstand bei der Implementierung neuer Unternehmenssoftware eine Rolle spielen.
Rund 58 Prozent der befragten IT-Anwender sind laut des neuen Anwenderreportes von Microtech überzeugt, dass eine klar definierte und zuverlässige Kostenplanung ein entscheidender Faktor bei der Implementierung einer neuen ERP-Lösung ist. Rund 30 Prozent achten zumindest sehr bewusst darauf, dass Kosten und Aufwand kontrollierbar bleiben. Lediglich drei Prozent messen der genauen Planung nur eine geringe Bedeutung bei.
Sascha Wehmhöner, ERP-Experte bei Microtech, ist überzeugt: "Insbesondere in mittelständischen Betrieben ist ein neues ERP-System eine Investition, die sich schnell lohnen muss. Eine realistische und praxisorientierte Kostenplanung schafft Transparenz und Klarheit – sie muss sich genauso an den Bedürfnissen des Unternehmens orientieren wie die Software selbst." Der Wechsel zum neuen ERP-System soll sich auch schnell in den Betriebsalltag integrieren lassen: So erwarten rund 78 Prozent der Befragten, dass ERP-Software für den Mittelstand keine tiefen IT-Kenntnisse der Mitarbeiter voraussetzen und schnell eigenständig bedienbar sein soll.
Um eine Integration des ERP-Systems schnell zu vollziehen, sind aus Sicht der Microtech-Experten zwei Aspekte entscheidend:
- Zum einen muss die nahtlose Einbindung in die bestehende IT-Infrastruktur gegeben sein, inklusive der reibungslosen Migration aller relevanten Daten.
- Zum anderen müssen sich die zur Verfügung stehenden Funktionen sowie die Benutzeroberfläche der ERP-Software bedarfsgerecht und individuell an die Bedürfnisse ihrer Nutzer anpassen lassen. "Eine freie Konfigurierbarkeit und ein modularer Aufbau der Software erlauben es, alle Betriebsprozesse präzise abzubilden und zu unterstützen", verdeutlich Wehmhöner. Auf diese Weise würden die Betriebe zeitnah von ihrem neuen ERP-System profitieren und könnten sich auch in Zukunft flexibel an neue Aufgaben und wachsende Ansprüche anpassen










