VDMA
Mit neuer Arbeitsgemeinschaft gegen Produktpiraterie
Der Schaden, der dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau jährlich durch Produktpiraterie entsteht, beläuft sich auf mehrere Milliarden Euro – Tendenz steigend. Mit der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft Produkt- und Know-how-Schutz will der VDMA dieser Entwicklung entgegenwirken.
Laut einer VDMA-Umfrage aus dem Jahr 2008 sind bereits zwei Drittel der über 3000 Mitgliedsunternehmen von Produktpiraterie betroffen. Mit dem Ziel, das geistige Eigentum der deutschen Investitionsgüterindustrie besser zu schützen, hat der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau die "AG Protect" ins Leben gerufen. Diese Arbeitsgemeinschaft soll die Interessen der Anbieter von Technologien und Dienstleistungen zum Produkt- und Know-how-Schutz bündeln. Dabei stehen folgende Produktbereiche im Fokus:
- Produktkennzeichnung und Produktschutz
- Detection (Erkennung) und Authentifizierung geschützter Produkte
- Tracking- und Tracingsysteme zur Produktverfolgung
- Embedded Security in industriellen Produkten und Systemen
- Technischer Schutz vor unerwünschtem Know-how-Transfer sowie
- Engineering und Beratung zum Produkt- und Know-how-Schutz.
Die inhaltlichen Schwerpunkte werden zunächst die Aufklärung betroffener industrieller Branchen, wie Maschinen- und Anlagenbau, Automobilbau und Automation, die transparente Darstellung der von den Mitgliedern angebotenen Produkte und Dienstleistungen sowie die Interessensvertretung hinsichtlich Forschung und Normung sein. Die AG Protect soll Anfang 2010 ihren operativen Betrieb aufnehmen und bereits auf der Hannover Messe 2010 mit verschiedenen Aktivitäten präsent sein.










