VDMA
Maschinenexporte 2013 fast auf Vorjahresniveau
Im vergangenen Jahr blieb der deutsche Maschinen- und Anlagenbau mit einem Exportvolumen von 149 Milliarden Euro um nominal 0,3 Prozent knapp hinter dem Wert des Vorjahres zurück. Für VDMA-Chefvolkswirt Dr. Klaus Wiechers ist dies in Anbetracht des schwierigen weltwirtschaftlichen Umfelds der Maschinenbauer dennoch ein "mehr als respektables Ergebnis".
Insbesondere vom vierten Quartal profitierte der deutsche Maschinenexport. Impulse kamen vor allem aus den USA und den EU-28 Staaten.
© Statistisches Bundesamt, VDMALeichte Zuwächse erzielte der Exporten von Maschinen, Anlagen und Komponenten in die EU-Nachbarländer (plus 2,1 Prozent) sowie in die USA (plus 0,9 Prozent). Dagegen fielen die Maschinenausfuhren nach China (minus 3,7 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Auch die anderen so genannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland und Indien) nahmen den deutschen Exporteuren 2013 weniger Maschinen ab als 2012. Kompensierend wirkten verstärkte Lieferungen in mittelgroße Märkte wie etwa die Türkei und Südkorea (Ranglistenplätze elf und 13 des deutschen Maschinenexports), wo teils zweistellige Zuwachsraten geschrieben werden konnten. Im Ergebnis entfielen 40,8 Prozent der Exporte auf die EU-Nachbarländer, elf Prozent gingen nach China und 9,5 Prozent in die USA.
"Zum Jahresende hat sich die Bilanz der deutschen Maschinenexporte spürbar aufgehellt", betonte VDMA-Chefvolkswirt Wiechers mit Blick auf die Werte des vierten Quartals. Es schloss mit einem Plus von 1,9 Prozent ab. Wesentliche Impulse kamen wiederum aus den USA (plus 9,4 Prozent) und der EU-28 (plus 6,6 Prozent). "Wir profitieren vom Ende der Rezession in der Europäischen Union, so wie die europäischen Maschinenbauer von der deutschen Nachfrage profitieren." Die EU-28 steuerte im vergangenen Jahr 61,6 Prozent der deutschen Maschinenimporte bei, die Euro-Partner 38,3 Prozent. Und während die Maschineneinfuhren insgesamt um 0,7 Prozent unter dem Vorjahresergebnis rangierten, nahmen die Lieferungen aus der EU (plus 1,7 Prozent) beziehungsweise dem Euro-Raum (plus 1,1 Prozent) sogar leicht zu.











