Photovoltaik-Produktion

Jan Bihn,

Manz und Würth kooperieren

Im Rahmen eines am 16. Juli 2010 unterzeichneten Kooperationsvertrages sichert Würth Solar der Manz AG exklusive Nutzungsrechte an der CIGS-Technologie zur Produktion von Dünnschicht-Solarzellen zu. Außerdem hilft Würth bei der Planung, Ausführung und Inbetriebnahme der Produktionsanlagen.

Mit dem Kooperationsvertrag wird Manz zum Anbieter schlüsselfertiger integrierter Produktionslinien für CIGS-Dünnschicht-Solarmodule (CIGS steht für die Grundelemte der Zellen Kupfer, Indium, Gallium, Schwefel und Selen). Der Vertrags ermöglicht Manz auch den Zugriff auf die Forschungsergebnisse im Bereich der CIGS-Module des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), welcher aus der bestehenden Kooperation von Würth Solar mit dem ZSW resultiert.

Der Vertrag ist auf zehn Jahre ausgelegt. Als Gegenleistung zahlt Manz 50 Mio. Euro, in mehreren Raten bis zur Abnahme der ersten CIGS-Produktionsanlage. Das Geld soll sowohl aus Eigenmitteln, Fremdmitteln und der erwarteten Umsatzsteigerung durch die Kooperation kommen.

Manz plant neben den 50 Mio. Euro weitere Investitionen in die Forschung und Entwicklung der lizensierten Technologie. Die Forschungsergebnisse des ZSW sollen dabei als Basis dienen, um den derzeitigen Wirkungsgrad der Solarmodule von maximal 12,8 Prozent in der Praxis zu erhöhen. Im Labor hält das ZSW derzeit den Weltrekord mit dem höchsten bisher erreichten Wirkungsgrad von 20,1 Prozent.

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