Mitsubishi Electric

Thomas Günnel,

Kompaktsteuerung mit 0,21 Mikrosekunden Verarbeitungsgeschwindigkeit

Die „Melsec FX3“-Steuerungsfamilie von Mitsubishi Electric hat ein neues Mitglied: Die speziell für kleinere Automatisierungen im Maschinen- und Anlagenbau entwickelte Kompaktsteuerung FX3G ist durch Erweiterungs-, Funktions- und Netzwerkmodule flexibel einsetzbar.

Sie basiert auf dem gleichen technischen Konzept wie die Kompakt-SPS-Serien Melsec FX3U und Melsec FX3UC. Alle notwendigen Komponenten sind in den betriebsbereiten Grundgeräten bereits enthalten. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit beträgt 0,21 Mikrosekunden je logischer Anweisung, der Speicher reicht für bis zu 32 000 Programmschritte. Zudem verfügt die Steuerung neben dem konventionellen Systembus für bis zu acht Erweiterungs-, Funktions- und Netzwerkmodule über ein zweites Bussystem. Bis zu sechs Module – zwei Schnittstellenmodule (RS232 oder RS485) und vier analoge Funktionsadapter – lassen sich an diesen Adapterbus zusätzlich anschließen. Die eigens für die Melsec-FX3-Familie entwickelten Adaptermodule können ohne zusätzliche Programmierung eingebunden und durch spezielle Datenregister direkt angesprochen werden. Eine dritte Erweiterungsmöglichkeit für serielle Kommunikationsverbindungen (RS232, RS422 oder RS485) und analoge Funktionen bieten bis zu zwei Erweiterungskarten, die an der Frontseite der Gehäuse eingesteckt werden. Die Programmierung erfolgt mit der Programmiersoftware „GX Developer“.

Die Kompaktsteuerung unterstützt die Anbindung an Netzwerke wie Profibus-DP, CC-Link, Ethernet, Devicenet, CANopen und AS-Interface ebenso wie den Datenaustausch über bis zu drei serielle Schnittstellen. In die Gehäusefront integriert sind eine USB- und eine RS422-Programmierschnittstelle.

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