Jetter AG

Günter Herkommer,

Gewinnzone in Sichtweite

Der Steuerungshersteller Jetter hat die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr (Stichtag: 31. März) veröffentlicht. Nach einem Umsatzrückgang in Höhe von 29 % rechnen die Ludwigsburger ab der zweiten Jahreshälfte 2010 mit einer Rückkehr in die Gewinnzone.

Mit einem Umsatz von 28,6 Mio. Euro verfehlte Jetter im Geschäftsjahr 2009/2010 deutlich den Vorjahreswert von 40,2 Mio. Euro. Dabei ging der Umsatz in Deutschland um 10,6 Mio. Euro zurück, im Ausland um 0,9 Mio. Euro. In Summe führte dies zu einem Verlust in Höhe von knapp 2 Mio. Euro, nach einem Gewinn von rund 1,2 Mio. Euro im Vorjahr.

Aufgrund der sich aktuell positiv entwickelnden Konjunktur geht der Vorstand des Unternehmens allerdings davon aus, dass der Konzern den Tiefpunkt der wirtschaftlichen Entwicklung durchschritten hat. Eine spürbare Besserung und die Rückkehr in die Gewinnzone sei ab der zweiten Jahreshälfte 2010 zu erwarten. 

Für die Geschäftsjahre bis 2011/2012 rechnet der Vorstand mit einer jährlichen Umsatzsteigerung im deutlich zweistelligen Prozentbereich und einem entsprechenden Ergebniszuwachs. Diese Zunahme wird zum Einen durch das Geschäftsfeld der mobilen Automation, zum Anderen auch durch die Erholung der Industrieautomation getrieben.

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