IKB-Studie
Erfolgsfaktoren des Maschinenbaus
Die Deutsche Industriebank IKB hat in Kooperation mit dem VDMA eine Studie vorgelegt, die speziell die Erfolgsfaktoren des Maschinenbaus beleuchtet.
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Die komplette Studie mit dem Titel 'Maschinenbau und Investitionsgüterindustrie – weiter auf Erfolgskurs' steht zum Download in unserer Whitepaper-Rubrik zur Verfügung. Als Fazit lässt sich folgendes ziehen:
- Das weltwirtschaftliche Wachstum wird auf absehbare Zeit robust bleiben, unabhängig von zeitweiligen Friktionen in einzelnen Emerging Markets. Treiber sind die wachsende Bevölkerung und der in vielen Bereichen gegebene Nachholbedarf. Damit wird insbesondere auch die Nachfrage nach Industriegütern weiter beständig zunehmen – sowohl im Low-Tech- als auch im High-Tech-Bereich.
- Es werden sich Konkurrenten aus Schwellenländern, vor allem aus China, als große Anbieter etablieren, mit einem großen Heimatmarkt als 'Standbein' und mit staatlich finanziertem Rückenwind auf den Auslandsmärkten.
- Die deutschen Maschinenbauunternehmen werden sich auch unter diesen veränderten Markt- und Wettbewerbsbedingungen behaupten können. Viele Erfolgsfaktoren, die deutschen Anbietern bislang zu so großen Erfolgen auf den Weltmärkten verholfen haben, werden auch unter veränderten Umfeld-Bedingungen fortwirken.
- Dies gilt vor allem für die 'Systemkompetenz', das heißt die Fähigkeit, Produktlösungen durch Integration von Know-how aus verschiedenen Kompetenzfeldern darzustellen. Dies ist offensichtlich eine besondere Fähigkeit der deutschen Unternehmen. Gleichzeitig profitieren wir in Deutschland von unseren einzigartigen Wertschöpfungsketten und Innovationsnetzwerken.
- Andere Erfolgsfaktoren, wie die ausgeprägte Internationalisierung oder die mittelständischen Strukturen, bedürfen einer differenzierten Strategie. So wird es immer wichtiger, in großen Absatzmärkten noch stärker mit Produktionen vor Ort präsent zu sein. Je kleiner ein Unternehmen, umso größer die Herausforderung.
- Vermutlich wird der deutsche Maschinenbau nicht ohne Kooperationen oder Zusammenschlüsse im Mittelstand auskommen, da es nur größeren Mittelständlern oder Verbünden möglich sein wird, gegenüber den neuen großen Wettbewerbern aus den Schwellenländern konkurrenzfähig zu bleiben.
- Wieder andere Faktoren, wie die preisliche Wettbewerbsfähigkeit, die Innovationskraft oder die Finanzkraft der Unternehmen, sind stark von den politischen Rahmenbedingungen abhängig. Hier liegt es in der Hand der politisch Verantwortlichen, inwieweit bisherige Stärken auch in Zukunft Bestand haben.










