Formula Student 2010
Elektrorennwagen am Start
Vom 4. bis 8. August 2010 findet wieder die Formula Student statt. Erstmals gehen auch 18 Teams mit Elektrorennwagen an den Start.
Die Gewinner der Formula Student Germany 2009: Das Team der Universität Stuttgart setzte sich gegen die Konkurrenz durch.
© FSGZur Formula Student messen sich die Studierenden in diesem Jahr nicht nur mit klassischen Verbrennungsmotoren, sondern treten erstmals in einem parallelen Wettbewerb mit Elektrofahrzeugen gegeneinander an. Bei der Formula Student Electric (FSE) müssen sie einen Rennwagen konstruieren, der mit Elektromotoren und Batterien als Antrieb ausgestattet ist.
Ursprünglich waren nur zwölf Startplätze angedacht, doch aufgrund des großen Interesses haben die Organisatoren auf 18 Plätze aufgestockt. Aus Deutschland sind elf Teams von der RWTH Aachen, TU Berlin, FH Zwickau, FH München, Universität Stuttgart, KIT Karlsruhe, DHBW Mosbach, FH Köln, FH Deggendorf, FH Diepholz und FH Wilhelmshafen bereits fest angemeldet. Aus dem Ausland treten sieben Teams an: von der Universität Hatfield (GB), der TU Delft und der TU Eindhoven (NL), von der TU Bratislava (SK), der TU Graz (AT) und der ETH Zürich (CH).
Neben der Formula Student Electric findet dieses Jahr erneut der Wettbewerb mit Verbrennungsmotoren statt. 78 Teams aus 21 Ländern gehen an den Start. Dabei sind neben 40 Hochschulen aus Deutschland, Teams aus Spanien, Ägypten und Australien.
„Mit den beiden Wettbewerben möchten wir dem Ingenieurnachwuchs die Chance geben, bereits während des Studiums wertvolle professionelle Erfahrungen für das spätere Berufsleben zu sammeln“, betont Dr. Ludwig Vollrath vom Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI), der den Wettbewerb ausrichtet. Die Anforderungen an die Studenten sind hoch: „In Eigenregie müssen sie einen Rennwagen planen und bauen. Die Studierenden eignen sich neben fachlichem Know-how in Konstruktion und Betriebswirtschaft vor allem die so genannten Soft Skills an."











