ABB Deutschland

Davina Spohn,

Die Zahlen für das erste Halbjahr 2013

ABB Deutschland hat die Geschäftszahlen des ersten Halbjahres 2013 offen gelegt: Danach rangieren Umsatz und Auftragseingang etwa auf Vorjahresniveau. Ein Plus verzeichnet die Division Industrieautomation und Antriebe. Die Division Prozessautomation liegt dagegen unter Vorjahresniveau.

"Der Blick in unsere verschiedenen Geschäftsbereiche zeigt teils schwächere, teils stärkere Entwicklungen. Vor allem das Systemgeschäft spürte das schwierige wirtschafliche Umfeld", so Peter Terwiesch, Vorstandsvorsitzender bei ABB und Leiter der Region Zentraleuropa.

© ABB

Der Umsatz belief sich im Berichtszeitraum auf 1,66 Mrd. Euro gegenüber 1,70 Mrd. Euro im Vorjahr. Der Auftragseingang betrug 1,53 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,58 Mrd. Euro). Während die Entwicklung bei den Basisaufträgen (unter 15 Mio. US-Dollar) nahezu unverändert war, gingen die Großaufträge insgesamt zurück. Dies führt der Konzern unter anderem auf sinkende Investitionen von Versorgungsunternehmen im Bereich fossiler Kraftwerke zurück. Darüber hinaus mache sich auch in Deutschland die Ende 2012 bekannt gegebene strategische Neuausrichtung der Division Energietechnik-Systeme bemerkbar, die sich stärker auf Projekte mit angemessenem Risikoprofil ausrichtet, so ABB.

Zu den größeren Aufträgen, die ABB Deutschland im ersten Halbjahr 2013 verbuchen konnte, zählten ein Rahmenvertrag der BMW Group über die Lieferung von 2.400 Robotern sowie ein Auftrag des niederländisch-deutschen Übertragungsnetzbetreibers TenneT für die Modernisierung des Umspannwerks Karben.

Die Division Industrieautomation und Antriebe verzeichnete im ersten Halbjahr 2013 mit einem Auftragseingang von 252 Mio. Euro ein Plus von 20 Prozent. Der Umsatz stieg leicht von 221 Mio. Euro auf 223 Mio. Euro. Die Division Prozessautomation hingegen musste mit 240 Mio. Euro einen um zwölf Prozent geringeren Auftragseingang verzeichnen als im ersten Halbjahr 2012 (272 Mio. Euro). ABB nennt die Investitionszurückhaltung der Schifffahrt- und Stahlindustrie als Grund hierfür. Der Umsatz sank um sieben Prozent auf 242 Mio. Euro; im Vorjahr betrug er 260 Mio. Euro.

Leicht rückläufig war die Entwicklung in den ersten sechs Monaten 2013 im Bereich der Niederspannungsprodukte. Der Auftragseingang lag bei 423 Mio. Euro (Vorjahr: 437 Mio. Euro), der Umsatz bei 430 Mio. Euro (433 Mio. Euro).

Die Energietechnik-Systeme verzeichneten einen Rückgang sowohl beim Auftragseingang mit 231 Mio. Euro (Vorjahr 278 Mio. Euro) als auch beim Umsatz mit 393 Mio. Euro (Vorjahr 427 Mio. Euro). Bei den Energietechnik-Produkten rutschte der Auftragseingang von 402 Mio. Euro um drei Prozent auf 390 Mio. Euro. Der Umsatz hingegen kletterte um fünf Prozent auf 398 Mio. Euro; im ersten Halbjahr 2012 belief er sich auf 378 Mio. Euro.

Im Jahr 2012 erzielte ABB in Deutschland einen Umsatz von 3,57 Mrd. Euro und beschäftigte zum 30. Juni 2013 knapp 10.000 Mitarbeiter.

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

ABB

Kräftiges Auftragswachstum im 2. Quartal 2014

ABB hat die Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben: Demnach habe das Unternehmen ein Auftragswachstum von 14 % gegenüber dem Vorjahresquartal erzielt und stabile Umsätze erwirtschaftet.

mehr...

Niederspannungstechnik

ABB übernimmt ELBI Elektrik

ABB hat von Ahlström Capital das Unternehmen ELBI Elektrik mit Sitz in der Türkei übernommen, um die Position auf dem türkischen Markt für Niederspannungsprodukte zu verbessern beziehungsweise das bestehendes Geschäft in Osteuropa auszubauen. Über...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Grossenbacher Systeme

Embedded KI als Servicetechniker

Teure Ausfallzeiten und Servicetickets gehören zu den zentralen Herausforderungen eines effizienten Fertigungsbetriebs. Embedded KI kann dazu beitragen, Kosten zu senken und die "Overall Operating Effectiveness (OEE)" zu verbessern, indem sie im...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren