Bernecker+Rainer
Das China-Geschäft brummt!
Um den Faktor 3 hat B&R im vergangenen Jahr die Fertigungskapazität ausgebaut. Von vielen wegen dieses unternehmerischen Schrittes in Zeiten der Krise bemitleidet, ist Geschäftsführer Hans Wimmer heute um die Erweiterung mehr als froh.
Geschäftsführer Hans Wimmer wirkt bei der Vorstellung der Zahlen sichtlich entspannt: „Wir sind wieder auf dem Pfad eines jährlichen Wachstums von 15 Prozent", berichtet er über das zu Ende gehende Geschäftsjahr. Schrumpfte in 2009 der Umsatz auf 245 Mio. Euro (300 Mio. Euro in 2008), peilt das Unternehmen für dieses Jahr die ambitionierte Marke von 360 Mio. Euro an. Das Umsatzziel für das Jahr 2014 legt Wimmer gar auf 600 Mio. Euro fest.
Eine der tragenden Säulen dieses Wachstumszieles dürfte das Geschäft in den BRIC-Staaten und hier hauptsächlich in China darstellen. Heute schon trägt der Umsatz in Asien mit 17 Prozent zum Gesamtumsatz bei (USA 16 Prozent, Europa 65 Prozent). Bemerkenswert hierbei sind die Wachstumsraten: Der Umsatz in Asien legte in 2009/2010 um 100 Prozent zu; eine Quote, die auch im nächsten Jahr beibehalten werden soll.
Was die Fertigungskapazitäten betrifft, stößt B&R so schnell noch nicht an Grenzen: Mit der Erweiterung der Produktionsfläche um den Faktor 3 im vergangenen Jahr „können wir ein Umsatzvolumen bis 800 Mio. Euro stemmen", so Wimmer.
Dass das Unternehmen relativ gut durch die Krise kam, begründet Wimmer mit der Präsenz in 68 Ländern mit 162 Büros vor Ort. Was dazu beitrage, dass „2500 Maschinenbauer weltweit unsere Technik einsetzen", sagt Wimmer. Selbst in der Krisenzeit habe das Unternehmen 400 Neukunden hinzugewonnen.










