SPS/IPC/Drives 2010

Günter Herkommer,

Automatisierungsmesse wieder auf Rekordniveau

Über 1300 Austeller präsentieren vom 23. bis 25. November auf der SPS/IPC/Drives 2010 auf über 94.000 Quadratmetern ihr Portfolio rund um die elektrische Automatisierungstechnik. Damit knüpft die Nürnberger Fachmesse wieder an die Rekordmarke des Jahres 2008 an.

© Mesago Messe Frankfurt GmbH

Die Vorzeichen für die diesjährige SPS/IPC/Drives könnten kaum besser sein: Mit der Bekanntgabe ihrer der aktuellen Umsatzzahlen haben sich viele Automatisierungstechnik-Anbieter in den letzten Wochen einen regelrechten Wettstreit über die höchsten Zuwachsraten geliefert, und auch die Maschinenbauer sind auf einem gutem Weg, an die Erfolge vergangener Tage anzuknüpfen.

Johann Thoma, Geschäftsführer Mesago, zur SPS/IPC/Drives 2010

Es herrscht also wieder eine positive Grundstimmung in der Branche, die sich aller Voraussicht nach auch in den wiederum elf Messehallen widerspiegeln wird. Deren Gliederung nach Themen ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben; allerdings „werden die Hallen noch stärker als bisher ausgelastet sein" - wie Sylke Schulz-Metzner, Bereichsleiterin SPS/IPC/Drives bei der Mesago, im Vorfeld der Messe herausstellt. Einen prominenten Ortswechsel wird es dennoch geben: Marktführer Siemens wechselt aufgrund einer Vergrößerung seiner Ausstellungsfläche von Halle 9 in Halle 2.

Was die Öffnungszeiten der Messe betrifft, so hält der Veranstalter an der Ausweitung der „19-Uhr-Regelung" auf den ersten Messetag fest. Das heißt: Sowohl dienstags als auch mittwochs sind die Hallen für Besucher von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet, am Donnerstag schließt die Messe wie immer um 17 Uhr. „Mit dieser Regelung tragen wir dem Wunsch von über zwei Dritteln unserer Besucher Rechnung", betont Messechef Johann Thoma.

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Das Rahmenprogramm

Was erwartet den Besucher der SPS/IPC/Drives neben dem „regulären" Treiben auf den Ständen der Aussteller noch in Nürnberg?

Wer am ersten Messetag vor Ort ist, kann sich beispielsweise den Gastvortrag „Von evolutionären zu revolutionären Innovationen", gehalten von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath, anhören. Der Leiter des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart und des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) zeigt darin auf, wie durch systematisches Technologie- und Innovationsmanagement Unternehmen auf Weltmärkten wettbewerbsfähig bleiben. Der Vortrag findet von 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr im Rahmen des SPS/IPC/Drives-Kongresses statt, ist aber separat buchbar.

Stichwort Kongress: Dieser besteht in diesem Jahr aus 52 anwenderorientierte Vorträgen, drei Tutorials und einer Trendsession. Bei letzterer  dreht sich alles um „Safety: Automatisierung Zukunft". Im Anschluss an die Vorträge zu diesem Thema ist eine Diskussion mit allen Referenten angesetzt. Die Trendsession findet am zweiten Messetag (24.11.) von 14:00 bis 16:00 Uhr statt; während dieser Zeit werden keine anderen Vorträge gehalten.

„Gefachsimpelt" werden kann allerdings nicht nur im Rahmen des Kongresses beziehungsweise der Trendsession. Auch in den Messehallen selbst erwartet die Besucher ein vielfältiges Vortrags- und Diskussionsprogramm - und zwar im Rahmen zweier Foren, die zum Einen vom ZVEI in Halle 8, zum Anderen vom VDMA in Halle 4A organisiert werden. Das detaillierte Programm ist ebenso wie das Kongressprogramm online über die Website der SPS/IPC/Drives abrufbar.

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