Nachwuchsförderung
Automatisierer vergeben Hochschulpreise
Die Firmen Baumüller und B&R engagieren sich für den Nachwuchs. Während der Österreichische Automations-Spezialist B&R einen europaweiten Wettbewerb zum Thema Ethernet veranstaltet, macht sich der Antriebshersteller Baumüller für die Mechatronik in der Region Nürnberg stark. Jetzt wurden die diesjährigen Preisträger geehrt.
Volker Meyer, Leiter Unternehmens-kommunikation bei Baumüller, übergibt den mit 1.500 Euro dotierten Diplompreis-Mechatronik an Christoph Hübner.
© BaumüllerBaumüller lobte dieses Jahr gleich zwei Preise im Studiengang Mechatronik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) aus. Den erstmals ausgeschriebenen Diplompreis erhält Christoph Hübner aufgrund seines sehr guten Diplomabschlusses. Thema seiner Diplomarbeit: „Das Regelungstechnische Verhalten eines mechatronischen Lenksystems zur variablen Übersetzung auf Basis einer EPS". Den Studienpreis Mechatronik verleiht Baumüller seit 2005. Diesmal wurde Tobias Barthel für die Leistungen um seine Studienarbeit „Entwurf, Aufbau und Validierung einer Testplattform für Herzschrittmacher" gewürdigt und freute sich über 1.000 Euro Preisgeld.
Baumüller fördert diesen Studiengang, weil er qualifizierte Ingenieure einerseits in Sachen Mechanik als auch in der Elektronik fit für die heutigen übergreifenden Anforderungen macht. Neben den zwei Preisen an der FAU finanziert Baumüller mit drei weiteren Firmen zusammen eine Stiftungsprofessur „Automatisierungstechnik/Mechatronik" an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg.
Während Baumüller regionales Engagement zeigt, gibt sich B&R international: Beim „European Industrial Ethernet Award“ geht es darum Projekte rund um die Powerlink Technologie zu fördern. Unter 27 Einreichungen aus acht Ländern wurde dieses Jahr das Team um Professor Karsten Holm Andersen von der süddänischen Universität in Odense als Gewinner ermittelt. Die Integration von Powerlink in ein Formula-Student-Racing-Car überzeugte die Jury.
Den zweiten Preis und 5.000 Euro erhielt das X-Cut Projekt der TU Wien, welches ein Konzept für mechanisch höchst stabile Maschinenwerkzeuge vorlegte. Platz drei konnte die Slowakische Technische Universität Bratislava mit einer praxisrelevanten Anwendung für optimierte Abfüllanlagen verbuchen. Das Team durfte sich über eine Prämie von 2.500 EUR freuen.












