Kommunikation und Wissenschaft

Thomas Günnel,

Ausstellung Codes & Clowns in Berlin eröffnet

Das Museum für Kommunikation und Wissenschaft in Berlin zeigt vom 7. Mai bis 5. September 2010 die Ausstellung „Codes&Clowns. Claude Shannon – Jongleur der Wissenschaft“. Inhalt sind die genialen wie skurrilen Erfindungen des US-amerikanischen Mathematikers, Ingenieurs und Erfinders Claude Elwood Shannon (im Bild).

© Jan Braun / Heinz Nixdorf MuseumsForum

Shannon, der von 1956 bis 1978 am Massachusetts Institute of Technology (MIT) lehrte, zeichnete sich nicht nur durch geistige Brillanz und Einfallsreichtum aus, sondern auch durch Humor und Originalität.

Auf den langen Fluren seiner Arbeitsstätte sah man ihn häufig Einrad fahren und mit Bällen jonglieren; in seiner Freizeit zog sich der renommierte Professor am liebsten mit Schaltern, Motoren und Kondensatoren in seine Garage zurück. Dort entstanden viele seiner Erfindungen, mit denen Shannon spielerisch neue Forschungsfelder eröffnete - von der künstlichen Intelligenz über die Spieltheorie bis hin zur Funkfernsteuerung. Neben oftmals nützlichen und technisch revolutionären Maschinen ersann Shannon auch Manches, was einzig seinem eigenen Vergnügen diente.

Die Ausstellung, die vom Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn konzipiert wurde, ordnet die Erfindungen in die Biografie Shannons und die Geschichte der Informationstechnik ein und beleuchtet deren wissenschaftliche Zusammenhänge und Wirkungen.

Sie markiert zugleich den Auftakt einer längerfristig angelegten Partnerschaft des Museums mit „MINT Zukunft schaffen", der Initiative der deutschen Wirtschaft zur Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchses. Ein Großteil der Leihgaben stammt aus dem MIT Museum in Boston und ist erstmals in Berlin zu sehen.

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