Sensorik
Bayerischer Gründerpreis geht nach Würzburg
Als bestes Start-up Bayerns hat die Fachjury des Bayerischen Gründerpreises das Würzburger Unternehmen iNDTact ausgezeichnet. Es erhält den "Bayerischen Gründerpreis für innovative Sensortechnik".
Clemens Launer erhält den Bayerischen Gründerpreis 2015 für die Firm iNDTact aus Würzburg
© INDTact GmbHDie Firma iNDTact agiert als Sensorsystemhersteller zur Online-Überwachung von Leichtbaustrukturen wie CFK- oder GFK-Bauteilen am Markt. Ihr Portfolio reicht vom Sensor über die Elektronik bis zu Software-Lösungen im Baukastensystem, die sich auf Kundenbedürfnisse anpassen lassen. Die Sensoren nehmen laut Hersteller jede Vibration, jedes Geräusch sowie jede Bewegung - praktisch jede Veränderung - wahr und machen Bauteile "fühlend", dem Nervensystem bei Menschen ähnlich.
Mit dem aus Faserverbundwerkstoff bestehenden dynamischen Dehnungssensor von iNDTact lassen sich Betriebsbedingungen unterhalb der Lastgrenzen von Rotorblättern, Getrieben oder Wälzlagern sicher einhalten.
© iNDTact GmbHDie Jury des Bayerischen Gründerpreises würdigt mit ihrer Auszeichung den innovativen Charakter und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, die sich aus der sensor- und systemseitigen Plattformtechnologie des Unternehmens ergeben.
Der Name iNDTact steht für »Inherently Non-Destructive Testable Architecture« beziehungsweise eine inhärent zerstörungsfrei prüfbare Architektur, und gleichzeitig für die taktile Wahrnehmungsfähigkeit der Sensorik (engl. tactile).
Der Bayerische Gründerpreis ist eine Auszeichnung für Unternehmer in Bayern und wird für vorbildhafte Leistungen bei der Entwicklung neuer Geschäftsideen und den erfolgreichen Aufbau junger Unternehmen verliehen. Er ist eine gemeinsame Initiative der Sparkassen, Stern, ZDF und Porsche und wird seit 1997 an bayerische Unternehmer und Initiativen vergeben.











