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Artikel und Hintergründe zum Thema

EU-Projekt zur IoT-Sicherheit

Davina Spohn,

Fujitsu übernimmt technische Leitung

In Kürze startet das EU-Projekt „Protecting Digital Industries“. Es soll die digitale Welt sicherer machen, indem es automatisiertes Risikomanagement von IoT-Systemen ermöglicht. Die technische Leitung obliegt Fujitsu.

© Sashkin - fotolia

Das Projekt befasst sich insbesondere mit den Sicherheitsstrukturen von IoT-Systemen in Automotive-, Produktions-, Gesundheits- und weiteren kritischen Infrastrukturen. Es läuft von Januar 2018 bis Dezember 2020 und wird von dem EU-Forschungs- und Innovationsprogramm ‚Horizon 2020‘ finanziert. Im Fokus hat es die Herausforderungen, die bei der Diagnose und beim Verringern von Sicherheitsrisiken am Rande von Netzwerken auftauchen. Kurzum: dort, wo viele und unübersichtliche Richtlinien bezüglich IoT-Geräten eine neue Herangehensweise erfordern, die auf Automatisierung und Künstlicher Intelligenz basiert.

Zusammen mit 13 anderen Partnerne aus neune EU-Staaten arbeitet Fujitsu an Lösungen gegen schädliches Verhalten von Systemen und Robotern. Die Forschungspartner entwickeln eine Bandbreite an offenen, skalierbaren, datengesteuerten Ende-zu-Ende-Sicherheitsservices rund um das Konzept von vorausschauender IoT-Sicherheit. Mithilfe Künstlicher Intelligenz und Big Data wollen sie das Sicherheitsverhalten von IoT-Objekten vorwegnehmen und realistische Industrie-4.0-Anwendungsszenarien erarbeiten. Die Lösungen und Empfehlungen, die diesem Projekt entspringen, sollen es IoT-Plattformanbietern, IoT-Lösungsintegratoren und IoT-Geräteherstellern ermöglichen, sichere Produkte und Services anzubieten. Diese sollen bereits bestehenden und auch zukünftigen Sicherheitsanforderungen gerecht werden.  

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