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Artikel und Hintergründe zum Thema

Automatica sprint

Andrea Gillhuber | Andrea Gillhuber,

Hybrid-Format findet rein digital statt

Als hybrides Format geplant, findet die Automatica sprint nun doch als rein digitale Veranstaltung statt. Die Corona-Fallzahlen lassen eine Präsenzveranstaltung nicht zu.

Der Automatica sprint findet in diesem Jahr rein digital statt.

© Messe München

Als eigenständige ‚Tochter‘ der Automatica war die Automatica sprint geplant, nachdem im vergangenen Jahr die Robotikmesse in München Corona-bedingt ausfallen musste. Das Messekonzept folgte dem eines Marktplatzes: Ein zentraler Standbauer, ein zentrales Catering in jeder Halle und einheitliche Standgrößen von 20 bis 200 m². Begleitet werden sollte die Veranstaltung durch ein digitales Angebot, einer Online-Plattform.

Die Automatica sprint war wie ein Marktplatz geplant. Jede Halle hätte aus 20 bis 200 m² großen Ständen bestanden.

© Messe München

Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München: »Mit dem Messekonzept Automatica sprint haben wir unseren Kunden von Anfang an Planungssicherheit gegeben. Das Format war sowohl als Präsenz- als auch als Digitalveranstaltung konzipiert, sodass eine Durchführbarkeit garantiert war.«

Nun findet die Automatica sprint vom 22. bis 24. Juni nur als digitale Plattform statt. Zu den bestätigten Ausstellern zählen laut Veranstalter Fanuc, Kuka, Bosch Rexroth, Festo, Hahn Automation, Mikron, Siemens, Teamtechnik, Basler, MVTec und VMT.

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munich_i unter Söders Schirmherrschaft

Erstmals findet parallel zur Messe die Plattform munich_i statt. Initiiert wurde sie von der Automatica und der Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) der Technischen Universität München (TUM). Die neu ins Leben gerufene Plattform zu den Themen Robotik und Künstliche Intelligenz soll unter dem Leitmotiv ‚intelligence empowering tomorrow‘ Antworten auf wirtschaftlich und gesellschaftlich drängende Fragen wie ‚Auf welche Art und Weise lässt sich unsere Arbeit mithilfe von künstlicher Intelligenz einfacher, sicherer und auch produktiver erledigen?‘, ‚Wie kann KI bereits heute für die großen Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Mobilität und Arbeit genutzt werden?‘ liefern.

Herzstück von munich_i ist der Hightech Summit am 22. Juni, für den der bayerische Ministerpräsident die Schirmherrschaft Dr. Markus Söder übernommen hat. Unter der Leitung von Prof. Dr. Sami Haddadin, Direktor der MSRM und Inhaber des Lehrstuhls für Robotik und Systemintelligenz an der TUM, und Prof. Dr. Alena Buyx, Direktorin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin und Inhaberin des Lehrstuhls für Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien an der TUM, erwarten die Teilnehmer des Summits über 20 Vorträge rund um den verantwortungsvollen technologischen Wandel und die Interaktion von menschlicher und künstlicher Intelligenz, insbesondere in den gesellschaftlichen Bereichen Arbeit, Gesundheit und Mobilität.

Die Teilnahme am Hightech-Summit ist für Besucher der Digitalplattform der Automatica sprint im Ticket inbegriffen. Die Vortragssprache ist Englisch.

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