Cloud-Computing
Hybride Cloud legt zu
Das Vertrauen in die Cloud-Technologie wächst: Zu diesem Ergebnis kommt der alljährliche Report zur Cloud-Nutzung von Intel Security. Doch die Sicherheit der Daten bleibt weiter ein großes Thema.
Der zweite alljährliche Report von Intel Security zeigt, dass deutsche Unternehmen kräftig in die Cloud-Nutzung investieren. 94% der deutschen Befragten nutzen demnach bereits Cloud-Dienste. Obwohl die Akzeptanz steigt, sind noch nicht alle Sicherheitsbedenken ausgemerzt, denn fast die Hälfte der deutschen Befragten meinen, bereits Sicherheitsvorfälle zweifelsfrei auf Inhalte aus cloudbasierten Anwendungen zurückgeführt zu haben.
Welche Cloud-Form?
Am meisten vertrauen deutsche Unternehmen der Private Cloud - 88% würden ihr sensible Daten anvertrauen. Doch auch die Public Cloud löst sich langsam von ihrem Ruf als Unsicherheitsfaktor: Laut Studie vertrauen 63% der deutschen Unternehmen inzwischen darauf, dass ihre Daten hier sicher sind – letztes Jahr waren es nur 49%. Dennoch gilt es, die Mitarbeiter für das Thema Sicherheit zu sensibilisieren und in Sicherheitsfragen zu schulen. Mehr als die Hälfte der befragten Deutschen gaben nämlich an, dass mangelnde Sicherheitskenntnisse die Cloud-Einführung in ihrem Unternehmen in der Vergangenheit bereits eingeschränkt hätten.
Im vergangenen Jahr war die Private Cloud mit 54% noch das am häufigsten genutzte Modell in deutschen Unternehmen. Dieses Jahr ist sie nur noch bei 14% im alleinigen Gebrauch. Das hybride Cloud-Modell hat an Beliebtheit deutlich zugelegt und liegt mit 65% vorne.
Software-as-a-Service bleibt Wachstumstreiber
Der am häufigsten genutzte Cloud-Dienst ist mit 61% Software-as-a-Service, gefolgt von Infrastructure-as-a-Service (51%) und Platform-as-a-Service (32%). In diese drei Dienste soll laut Intel Security auch künftig am stärksten investiert werden. Die größten Bedenken im Umgang mit der Private Cloud haben deutsche Unternehmen nicht in Bezug auf Behinderungen der Arbeitsabläufe, sondern in Bezug auf Sicherheitsfragen. 36% befürchten Probleme mit dem Identity- und Access-Management, gefolgt von Advanced Targeted Attacks und Advanced Persistent Attacks (32%).
An der von Vanson Bourne durchgeführten Umfrage haben weltweit 2.000 IT-Entscheider teilgenommen.













