Cloud-Technologie

Lukas Dehling,

Atos leitet C2NET-Konsortium

Die erste Cloud-basierte Kooperationsplattform für KMU in der verarbeitenden Industrie: Dieses Ziel verfolgt das EU-geförderte C2NET-Konsortium unter der Leitung von Atos.

Mit Hilfe einer zentralen Plattform sollen Produkt-, Prozess- und Logistikdaten sicher in der Cloud gespeichert, bearbeitet und weitergeleitet werden können, um Unternehmen so bei der Optimierung ihrer Produktions- und Logistiklieferketten zu unterstützen.

© pogonici-fotolia

Das Projekt umfasst eine Umgebung für die Datenerfassung (C2NET Data Collection Framework), Collaboration Tools, den Optimierer und eine Cloud-Plattform zum Integrieren dieser Module.

© Atos

Das von Atos geleitete C2NET-Konsortium (Cloud Collaborative Manufacturing Networks) soll für KMU eine zentrale und kostengünstige Plattform mit Cloud-Unterstützung bieten. Dabei wird die Komplexität derzeitiger Systeme in der Verwaltung der Produktion verringert. Daraus ergeben sich laut Atos folgende Vorteile:

  • Datenanalysen in Echtzeit – Unternehmen können schneller und effizienter reagieren
  • Einfacher Zugriff auf Daten der Lieferkettenverwaltung, jederzeit und überall – via beliebiger Mobilgeräte (Laptop, Tablet, Smartphone)
  • Benutzerfreundliches, sicheres System für Zusammenarbeit und Austausch von Best Practices - Erhöhung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit

Neben der Leitung des Konsortiums arbeitet Atos aktiv an der Entwicklung und Implementierung der C2NET-Plattform mit. Dies umfasst die Koordination der Implementierung der Pilotprojekte und die Entwicklung der Geschäftsmodelle.

Konzept-Demonstration

Die Ergebnisse von C2NET werden in vier Pilotprojekten in den Bereichen Automotive, Dermokosmetik, Hydraulik- und Schmierstoffbranche sowie ‚KMU in Industrieparks‘ praktisch angewendet. Dabei teilen Liefernetzpartner Assets und Informationen über die Cloud, kooperieren bei Produktions- und Lieferplänen im gesamten Liefernetz und stellen Entscheidungsträgern Datenanalysen in Echtzeit zur Verfügung.

Die Europäische Union finanziert das Projekt im Rahmen des Programms Horizon 2020, welches sich neben Atos aus 19 europäischen Organisationen und einer Drittpartei zusammensetzt. Zum Konsortium gehören: Atos, Universidad Politècnica de València, Armines (Mines Albi als Drittpartei), IK4-Ikerlan, UNINOVA, Instituto Tecnológico de Informática, Tampere University of Technology, Teknologian tutkimuskeskus VTT Oy, Linagora, Caja Magica, Faurecia, Novatec, Pierre Fabre, Interop-VLab, Fluidhouse, TecMinho, Flexefelina und Antonio Abreu Metalomecânica.

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