Vernetzte Geräte

Von Joachim Kroll | Davina Spohn,

Texas Instruments zeigt Internet der Dinge

Eine Zukunftsvision ist das Internet of Things nicht mehr. Schon heute gibt es viele Geräte, die vernetzt sind und aneinander Daten funken. Dies veranschaulichte Texas Instruments kürzlich an einem Demo-Day.

Die 'Metawatch' kann sich drahtlos mit einem Android-Gerät verbinden.

© Elektronik

Nach der PC-Ära und der Smartphone-Ära stürzen sich nun viele Firmen auf das 'Internet of Things'. Kein Wunder, denn dieser Markt steckt – im Gegensatz zu den gesättigten Märkten PC und Smartphone – noch in den Startlöchern. Und es gibt noch einen Grund, warum das 'Internet of Things' ein so großes Wachstumspotenzial hat: Während bei PCs und Smartphones ein bis zwei Geräte von einer Person genutzt werden, können es beim Internet of Things leicht Dutzende sein. Praktisch alles, was einen Mikroprozessor besitzt, wird in der Zukunft vernetzt werden, glaubt man bei Texas Instruments.

Dabei sind es keineswegs immer große oder aufwendige Geräte, die das Internet of Things bilden. Vielmehr wird dieses Netz durch die schiere Masse zahlreicher kleiner Sensoren seine allumfassende Wirkung auf viele gesellschaftliche Bereiche entfalten. Texas Instruments verzeichnete in den vergangenen fünf Jahren eine jährliche Wachstumsrate von 30 Prozent bei Funk-Bausteinen, die nicht in Tablets, Laptops oder Smartphones verbaut werden. 2013 werden allen von TI 150 Millionen Funk-Komponenten für Geräte geliefert – wie gesagt, Smartphones etc. ausgenommen.

Auf einem Demo-Day in München zeigte Texas Instruments, in was für Geräten die eigenen Chips eingebaut werden. Die Auswahl der Geräte hatte mit vielen Fitness-Sensoren zwar eher eine Consumer-Ausrichtung, Elemente aus der Gebäudesteuerung wie etwa ein neu vorgestelltes LED-Element von Osram, das über ZigBee gesteuert wird, zeigten aber auch den Trend: Über semi-industrielle Anwendungsgebiete dringt die flächendeckende Vernetzung zunehmend in professionellere Bereiche vor und wird über kurz oder lang auch industrielle Anwendungen erobern.

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