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Umsatz, EBIT und Konzernergebnis so hoch wie nie

27. April 2022, 13:38 Uhr | Inka Krischke
Sick im Überblick
Die Bilanzkennzahlen 2021 von Sick auf einen Blick
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Das Sensorunternehmen Sick blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 zurück: Erzielt wurden unter anderem ein Auftragseingang in Höhe von 2321 Mio. Euro sowie ein Umsatz von 1964 Mio. Euro.

Nach dem Umsatzrückgang im pandemiebedingt schwierigen Geschäftsjahr 2020 übertraf das Wachstum im Geschäftsjahr 2021 die Prognose erheblich: So stieg der Umsatz von Sick um 16 % auf 1964 Mio. Euro (2020: 1700 Mio. Euro). Zudem erhöhte sich der Auftragseingang um 34 % auf 2321 Mio. Euro an (2020: 1726 Mio. Euro). Mit der Erhöhung des EBITs um 44 % stieg ebenso der Anteil desselbigen am Umsatz auf 10 % (EBIT-Marge 2020: 8 %). Das Jahreskonzernergebnis vom Vorjahr konnte übertroffen werden: Mit 148 Mio. Euro erreichte das Unternehmen ein um 46 % höheres Konzernergebnis als im Jahr zuvor (2020: 101 Mio. Euro).

Markus_Vatter, Sick
Markus Vatter, Mitglied des Sick-Vorstands und verantwortlich für Controlling, Finance und IT.
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Zwar war der Geschäftsverlauf des Jahres 2021 weiterhin geprägt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und insbesondere produzierende Unternehmen mussten auf Störungen in den Lieferketten durch fehlende Schiffscontainer, Fabrik- und Hafenschließungen, niedrige Verfügbarkeit von Materialien sowie politisch- und wetterbedingte logistische Engpässe reagieren. Doch trotz dieser erschwerten gesamtwirtschaftlichen Lage konnte Sick die Geschäftsentwicklung insgesamt durchweg positiv gestalten; Aufholeffekte aus dem Vorjahr führten zusätzlich zu einer Verbesserung der Geschäftslage.

Im Heimatmarkt Deutschland erreichte der Umsatz mit 326 Mio. Euro nach einem pandemiebedingten Rückgang im Vorjahr ebenfalls einen neuen Rekordwert (2020: 284 Mio. Euro). Erfreulich war dabei Unternehmensangaben zufolge vor allem die Entwicklung im Geschäftsfeld Fabrikautomation. Die prognostizierte Entwicklung konnte jedoch In allen Geschäftsfeldern übertroffen werden.

Auf den globalen Märkten konnten die Umsatzgewinne im Jahr 2021 ebenfalls ausgebaut werden. Dabei übertraf die Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) mit einem Umsatzzuwachs von 12,5 % auf 677 Mio. Euro (2020: 601 Mio. Euro) das Vorjahr. Diese positive Entwicklung spiegelt sich in nahezu allen Ländern dieser Region wider.

Eine größere Steigerung ist in Nord-, Mittel- und Südamerika (Americas) zu sehen. Der Umsatz war erneut geprägt durch Zuwächse im Bereich der Logistikautomation in Nordamerika und betrug im Jahr 2021 450 Mio. Euro, was eine Steigerung von 16,2 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt (2020: 387 Mio. Euro).

Mit 19,6 % mehr Umsatz überraschte die Region Asien-Pazifik positiv. Auch hier habe das Wachstum die Erwartung klar übertroffen: Im Vorjahr lag der Umsatz noch bei 428 Mio. Euro, im vergangenen Jahr wurden 511 Mio. Euro erzielt. Insbesondere die Umsatzentwicklung in China verlief mit rund +30 % positiv.


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