Der Engineering-Benchmark
Vier Automatisierungslösungen im Vergleich
Wie muss intelligentes Engineering im Maschinenbau aussehen? Welche Herausforderungen kommen auf die Maschinenbauer und welche auf die Automatisierungsanbieter zu? Mit dem Benchmark-Forum „Intelligentes Engineering“ am 21./22. März wollen ITQ und Computer&AUTOMATION den Dialog zwischen beiden Parteien anregen
Das Engineering im Maschinenbau ist einem starken Wandel unterworfen. Wie aber kann und muss das Zusammenspiel der Maschinenbauer und Automatisierer zukünftig aussehen? Diese zentrale Frage steht im Mittelpunkt des Benchmark-Forums in München.
Die Agenda der Veranstaltung sieht vor, dass mit Dr. Alfred Hutterer und Stephan Plewa, zwei Geschäftsführer aus dem Maschinenbau, die Finger in die Wunde legen und ihre Erfahrungen und Meinungen zum Thema „Software“ kundtun. Danach bekommen die Automatisierungshersteller – namentlich sind dies die Firmen Beckhoff, B&R, Siemens und Rockwell Automation – Gelegenheit, ihre Engineering-Produkte an den Anforderungen der Maschinenbauer zu spiegeln.
Damit die Aussagen der Steuerungsanbieter für den Zuhörer besser vergleichbar werden, erhalten die Steuerungshersteller im Vorfeld der Veranstaltung einen Kriterienkatalog, auf den sie ihren Vortrag ausrichten und auf dessen vorgegebene Fragestellungen sie eingehen werden.
Das Quality Gate: Grundlage des Vergleichs der Engineering-Lösungen der unterschiedlichen Anbieter.
© ITQZentrales Strukturelement zum Vergleich des jeweiligen Engineering-Vorgehens wird das „Quality Gate Modell“ sein. Dieser methodische Ansatz wurde bereits vor knapp zehn Jahren entwickelt und in dem VDMA-Leitfaden Software-Qualitätssicherung dokumentiert. Die Automatisierungsanbieter können so darlegen, in welchen Phasen des Engineerings ihre Tools den Maschinenbauer wie unterstützen: Ob etwa die Tools die Spezifikation der Anforderungen beziehungsweise die Erstellung der Lösungsspezifikation unterstützen oder wie die Entwicklungsingenieure bei der Durchführung von systematischen Tests von den Werkzeugen entlastet werden.
Die Anbieter werden aber auch mitteilen, wo sie noch Probleme und Lücken sehen, was die Reife des Engineering-Prozesses bei den Maschinenbauern betrifft. Fragestellungen sind etwa:
■ Formuliert der Maschinenbau seine Anforderungen an die zu lösende Steuerungsaufgabe klar genug?
■ Spezifiziert der Maschinenbau in ausreichendem Maße die Steuerungs-Software?
■ Testet der Maschinenbauer seine Software-/Mechatronik-Module in ausreichendem Maße?
■ Hat der Maschinenbauer die Verwaltung der Software-Versionen und Konfigurationen von Hard- und Software im Griff?
Für die Podiumsdiskussion mit den Referenten im Nachgang der Vorträge stehen also genügend Streitpunkte im Raum, die sich im abschließenden Get-together sicherlich nochmals vertiefen lassen.
Dr. Rainer Stetter
Nähere Informationen:
http://www.intelligentes-engineering.de











