Digitaler Zwilling
IDTA und Federtec geben Partnerschaft bekannt
Um die Standardisierung und Nutzung Digitaler Zwillinge in der Industrie global voranzutreiben, bündeln IDTA und Federtec ihre Expertise. Die Zusammenarbeit umfasst gemeinsame Aktivitäten, den Austausch von Fachwissen und eine enge Abstimmung auf Führungsebene.
Die deutsche Organisation Industrial Digital Twin Association e.V. (IDTA) und der italienische Verband Federtec, der Unternehmen aus den Bereichen Fluidtechnik, mechanische Kraftübertragung und industrielle Automatisierung repräsentiert, haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist es, die Kompetenzen beider Organisationen zu bündeln, den Austausch zu intensivieren und gemeinsam Standards für interoperable industrielle Digitale Zwillinge zu entwickeln.
Kooperationsziele und geplante Aktivitäten
Die Vereinbarung sieht vor, dass beide Partner in einem breiten Spektrum von Aktivitäten zusammenarbeiten. Im Fokus stehen unter anderem:
- Ausarbeitung gemeinsamer Themen: Identifikation und Bearbeitung von Fragestellungen, die für beide Organisationen von Interesse sind.
- Austausch von Vertretern: Teilnahme an Meetings und Veranstaltungen zur Förderung des direkten Dialogs.
- Gemeinsame Aktivitäten: Durchführung von Projekten und Workshops, um Know-how zu teilen.
- Öffentlichkeitsarbeit: Abstimmung bei der Bereitstellung von Informationen, gemeinsamen Pressemitteilungen und Promotionaktivitäten.
- Informationsaustausch: Regelmäßiger Austausch von Publikationen und Berichten sowie Abstimmung auf Führungsebene zur Vermeidung von Doppelarbeit.
Als erste Maßnahme ist bereits ein Workshop für März 2025 geplant, bei dem Mitglieder beider Organisationen über die Nutzung und Vorteile der Administration Shell (AAS) diskutieren und Erfahrungen austauschen sollen.
Stärkung der internationalen Standardisierung
Beide Organisationen sind auf internationaler Ebene aktiv in der Standardisierung von Digitalisierungsprojekten und decken dabei zahlreiche Branchen ab. Mit dieser Zusammenarbeit wollen IDTA und Federtec ein globales Ökosystem für digitale Zwillinge aufbauen und konsolidieren – ein entscheidender Schritt, um die industrielle Automatisierung weiter voranzutreiben und den Herausforderungen technologischer Innovationen zu begegnen.
Ing. Domenico Di Monte, Vizepräsident von Federtec, sagt: „Federtec verfolgt das Ziel, als Referenzpunkt für den Sektor der Kraftübertragung und Fluidtechnik zu fungieren und ein wichtiger Ansprechpartner für Unternehmen, Institutionen und nationale und internationale Verbände zu sein, um technologische, industrielle und marktbezogene Themen zu erörtern. Wir sind sehr stolz darauf, diese Zusammenarbeit mit IDTA zu beginnen, die der Schaffung eines Netzwerks dient, womit die Kompetenzen unserer Mitglieder verbessert werden und Chancen beim Einsatz von Digitale Zwillingen im Automatisierungssektor zu ergreifen ermöglicht werden.“
Dr. Matthias Bölke, Vorstandsvorsitzender der IDTA, erklärt: „Unser Ziel bei der IDTA ist es, die AAS für den gesamten Lebenszyklus eines jeden Assets in der Industrie zu etablieren und zu einem internationalen Standard zu machen. Daher ist die internationale Verbreitung von entscheidender Bedeutung und wir arbeiten weltweit mit immer mehr Organisationen aus der Industrie zusammen. Wir freuen uns, diese Vereinbarung mit Federtec zu unterzeichnen und so ein breites Branchennetzwerk am italienischen Markt zu schaffen, um die Vorteile des AAS zu vermitteln, Akteure der Automatisierungsbranche mit ähnlichen Interessen zu vernetzen und die Expertise im Bereich Open-Source-Technologie zu stärken. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“











